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EIN Jupitersäule, ebenfalls Jupiter-, Jupiter- oder Jupiterriesensäule, ist ein römischDenkmal zu Ehren des Gottes Jupiter. Eine Jupitersäule besteht aus drei Teilen: a Sockel (normalerweise in Form von a Stein der vier Götter), ein Säule und ein Statue, Reiterstandbild oder Skulpturengruppe mit Jupiter. Obwohl der Ursprung wahrscheinlich in . liegt Rom,[1] diese Götterdenkmäler fanden hauptsächlich im Norden von Gallien (Gallia Belgica) und die beiden germanischen Provinzen (Germania minderwertig und Germania Superior). Fragmente dieser Säulen wurden auch in den Niederlanden und Belgien ausgegraben.
Historischer Überblick
Bereits 63 v. ist die Rede von der Errichtung einer Jupitersäule auf dem Kapitolinischer Hügel in Rom. In Nordwesteuropa im 1. Jahrhundert n. Chr. verschiedene Arten von Göttersäulen und Säulen sind üblich. Bekannt ist die Göttersäule von Nimwegen, die jedoch nicht zu den Jupitersäulen gezählt wird.[2]
Ein besonderes Exemplar wurde 1904 in . entdeckt Mainz.[3] Dies ist nicht nur eine der ältesten (gegründet kurz nach 59 n. Chr.), sondern auch eine der größten und am meisten verzierten Jupitersäulen. Die Namen der Bildhauer dieser Säule sind bekannt: Samus und Severus. Der Doppelsockel besteht eigentlich aus zwei übereinander gestapelten Vier-Götter-Steinen und der Schaft der Säule ist ebenso reich beschnitzt (was bei den meisten Säulen nicht der Fall ist). Die Statue des stehenden Jupiter, von der nur ein kleiner Teil erhalten ist, wurde aus Bronze gefertigt. Neben Jupiter war auch die Säule an Kaiser Nero gewidmet.[4]
Die meisten Jupitersäulen in Nordwesteuropa wurden im Laufe des 2. oder frühen 3. Jahrhunderts errichtet. Eine der ersten Säulen, die in der Neuzeit in dieser Region wiederentdeckt wurden, war die 13 m hohe und ziemlich gut erhaltene Colonne de Merten, ausgegraben 1878 in Frankreich Merten, nahe der deutsch-luxemburgischen Grenze. Kurz darauf wurde eine ähnliche Säule in . entdeckt Heddernheim, Biene Frankfurt am Main. Diese Funde bildeten den Beginn einer umfangreichen Literatur zu diesem Thema. Heddernheims Säule (mit einer Gruppe von Jupiterstatuen zu Pferd, über einer oder mehreren Riesen springt heraus) wurde in der deutschen Literatur bald als Jupiter-Giganten-Saule, um diese Variante von den "normalen" Jupitersäulen (mit einem thronenden Jupiter) zu unterscheiden. Auch Mertens Kolumne gehörte zu dieser Gruppe.[5]
Der Kern des Verbreitungsgebietes der ersten Art der Jupitersäule (mit Reitergruppe) liegt im nördlichen Teil von Germania Superior und im östlichen Teil von Gallia Belgica. Die Kernregion des zweiten Typs (mit thronendem Jupiter) lag im Bereich des Ubianer, im Umkreis von ca. 50 km um Köln. Möglicherweise ist dieser einfacher gestaltete Säulentyp (kleiner, oft ohne Vier-Götter-Stein, manchmal nur frontal verziert) dem römischen Original näher.[6] Die vielen Funde aus Belgisches Luxemburg und die Umgebung von Tongeren, mit ziemlich hoher Sicherheit alle vom ersten Typ. In letzterer Stadt wurde eine fast intakte Reitergruppe gefunden.[7] Aus Maastricht sind verschiedene Vier-Götter-Steine und andere Fragmente von mindestens vier Jupitersäulen bekannt, fast alle vom Tonger-Typ mit Reitergruppe. Der Unterschied in mehrfacher Hinsicht Jupitersäule von Derlon ist auch in dieser Hinsicht anders und wurde von einer großen Jupiterstatue gekrönt.[8] In den Niederlanden wurden auch Fragmente von Jupitersäulen gefunden in Heerlen, Grevenbicht, Kessel und cuijk.[9]
Beispiele
Frankreich und Deutschland

Colonne de Merten, Merten (Fr.)

Spalte von Cussy-la-Colonne (Côte-d'Or, Fr.)
,_erected_in_honor_of_the_emperor_Nero_and_found_broken_into_more_than_2000_pieces_in_1905,_Mogontiacum_(Mainz)_(7993248934).jpg/108px-thumbnail.jpg)
Große Jupitersäule von Mainz (Wiederaufbau)

Jupitersäule in Stuttgart (Wiederaufbau)
Belgien, Luxemburg und Niederlande

Jupitersäule in Arlon (Wiederaufbau)
_in_kalksteen,_150_tot_200_NC,_vindplaats-_Tongeren,_Keverstraat,_25.10.1967,_tempelcomplex,_collectie_Gallo-Romeins_Museum_Tongeren,_69.A.1.jpg/127px-thumbnail.jpg)
Jupiter-Riesenstatue (Fragment), 150-200 n. Chr., Gallo-Römisches Museum, Tongeren[10]

Stein der vier Götter (Herkules), 200-225 n. Chr., Zentrum Keramik, Maastricht

Teil eines schuppigen Säulenschaftes, Thermalmuseum, Heerlen
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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