WikiDer > K. V. Mini 1
KV ist eine ehemalige französische Marke von TelekommunikationProdukte und kleine Autos.
Die Société Anonyme de KV ist ein ehemaliges Elektrotechnikunternehmen in Chassieu, einem Vorort von Lyon im Frankreich.KV war Hersteller von telefonbezogenen Artikeln, war aber auch im Bereich der Motortechnik tätig. So wurden Teile für das bekannte . geliefert Neue Karte Motorräder und Rolux und Solyto-Kleinwagen. 1967 wurde die Automobilabteilung von New-Map unter dem Namen KV mit Designer und Abteilungsleiter zusammengeführt Joseph Spalek übernahm das Ruder. Die Blechsparte blieb bis 1978 eigenständig. Der Solyto wurde mit einem Sachs- oder Ultima-Motor ausgestattet und Spalek entwickelte dafür ein spezielles Automatikgetriebe, das der in den Niederlanden entwickelten Technik nahe kommt. Variomatik von Drehscheibe von Doorne.Eine weitere Neuentwicklung war der Einbau eines hochmodernen C.D.I. elektronische Zündung der spanischen Marke Motoplat, mit der die Wartung der Zweitaktmotoren auf ein Minimum reduziert wurde.
Solyto
Die zuvor von New-Map . entwickelte Solyto Der Lieferwagen wurde 1971 von KV in TC-8 umbenannt. Das letzte Exemplar lief im Februar 1974 des Gürtels. 4000 Exemplare wurden gebaut.
KV mini
Bereits 1965 hatte Spalek, damals noch für New-Map tätig, den Plan entwickelt, einen kleinen Personenwagen oder in Frankreich gemeinsam mit KV „Voiturette“ zu bauen. Er hat es mit seinen eigenen Händen gebaut 1966 eine Reihe von Holzmustern, die zu dem späteren KV mini 1 führten, der in 1970 kam auf den Markt. Mit knapp 3 Metern Länge und einem Meter Breite war der Mini ein winziger Daumen hoch und wurde um einen stabilen Stahlrohrrahmen mit Blattfedern und 10-Zoll-Rädern gebaut. Für den Antrieb wurde die SachsMotor mit C.D.I. Zündung in Kombination mit dem von Spalek entwickelten Antriebsstrang. Die Vorder- und Hinterachskonstruktion stammte von einem anderen französischen Hersteller von Zwergenautos, M. Willam aus Levallois (Paris), die Karosserie der Testwagen bestand aus Holz und war in Vorkriegsart mit Kunstleder bezogen. Das Projekt wurde von KV als zu teuer erachtet und auf Eis gelegt.
KV-Mini 1
Trotz des Pechs mit dem Mini arbeitete Spalek weiter an den Plänen und so entstand der KV mini 1. Da Spalek immer mehr Mitsprache im Unternehmen bekam und die Nachfrage nach dem Solyto abnahm, entschied man sich für eine Voiturette immerhin auf dem Markt. Eine stark vereinfachte Version des von Spalek entworfenen Mini kam auf den Markt. Diesmal wurde die Konstruktion vom Blechschlosser aus Stahl gefertigt und das Antriebssystem so vereinfacht, dass das teure Differential von Willam nicht mehr benötigt wurde. Über den Hinterrädern waren zwei Rollen angebracht, die wie ein Solex die Räder mittels Traktion antreiben. Der von Spalek entwickelte Antrieb mittels Riemenüberlauf Riemenscheiben blieb im Einsatz.1974 begann KV eine Zusammenarbeit mit Daniel Manon, der seinerseits Arola entwickelt.
KVS
1978 ging der Inhaber von New-Map in den Ruhestand: Spalek sah seine Chance und übernahm das Unternehmen. Aus KV wurde nun KVS, wobei sich das S im Namen natürlich auf Spalek bezieht. Das Hauptziel war nun der Bau des Zwergenwagens. Der KVS war wieder als Mini 1 erhältlich, aber auch luxuriösere Versionen wie 2, 2B und 2s waren erhältlich. Die Produktion war in 1989 gestoppt, weil die Konkurrenz durch luxuriösere und billigere Autos so groß war, dass ein so kleines Unternehmen nicht überleben konnte.
Quelle
- Georgano, G. N. (Herausgeber) (1982). Vollständige Enzyklopädie der Automobile. London: Ebury-Presse. ISBN 0-85223-234-9 .
Externer Link
| Siehe die Kategorie K. V. Mini von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |