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Kaizers Orchester ist ein ehemaliger norwegischalternativer Rock Band. Der Sound von Kaizers Orchestra war eine Mischung aus energiegeladenem Gypsy Rock und osteuropäischem Humpa.
Sie gelten als eine der besten Live-Bands aus Skandinavien. Bei jedem Konzert von Kaizers Orchestra gab es Gasmasken, Ölfässer, Brecheisen etc. Geir Zahl sang hin und wieder (Lieder wie DR. Mowinckel, rullett und Deckblatt). Die Zahlen Kontroll på kontinentet und Bon fra helvete wurden bei jeder Vorstellung gespielt. Die Kaizers waren auch für ihr Gypsy-Finale bekannt, das drei Songs in der Reihenfolge enthielt: Sigøynerblod, Backen und hallelujah und Widerstandsschläge.
Kaizers Orchestra war die erste norwegische Band, die mit muttersprachlichen Texten außerhalb Skandinaviens an Popularität gewann norwegisch. Die Texte sind im Dialekt von geschrieben Jæren (Die Bandmitglieder Geir Zahl und Janove Ottesen kommen raus bryne). Die Texte handelten oft von der Mafia, Russisches Roulette, "die Revolution", "der Widerstand", Kriegsopfer, Matrosen und Institutionen.
Besetzung
Die letzte Beschäftigung war:
- Janove Ottesen (Gesang, Gitarre, Klavier, Orgel, Öltrommeln)
- Geir Zahl (Gitarre, Gesang, Öltrommeln)
- Terje Vinterstø (Gitarre, Gitarre, Backing Vocals, Percussion)[1]
- Rune Solheim (Schlagzeug)
- Helge Risa (Orgel, Klavier, Marimba)
- Jon Sjøen und Øyvind Storesund (Kontrabass)[2]
Biografie
Zwei der Mitglieder, Sänger Janove Ottesen und Gitarrist Geir Zahl, kannten sich seit Jahren und gründeten 1991 ihre erste Band (Blod, snått & juling).
Kaizers Orchestra wurde 2000 gegründet und veröffentlichte eine EP mit vier Songs: Bastard, Bøn fra helvete, Katastrofen und Dekk bord. Während eines norwegischen Festivals „bands for the future“ wurden die Lieder der Band regelmäßig im Radio gespielt. Der besondere Klang und der kreative Einsatz von Instrumenten sind dem kleinen skandinavischen Label Broiler Farm aufgefallen. Ihr erstes Album Ompa Til Du Dor wurde von diesem Label im September 2001 veröffentlicht. Es wurde ein Erfolg. Zuerst in Norwegen selbst, später in Dänemark und Die Niederlande. Das Album gewann a Spellemannspris (norwegischer Grammy) für das beste Rockalbum und zwei Alarm Awards (Underground-Version von Spellemannsprisen). Ompa bis du dør Kaizers Orchestra machte die Band auch mit dem meistverkauften Debütalbum in norwegischer Sprache. Das zweite Album Vorabend Pint wurde im Februar 2003 veröffentlicht. Das dritte Album Maestro wurde am 15. August 2005 in Norwegen veröffentlicht und Europa. Sie haben bis 2006 sechs Videoclips gemacht, dies waren Clips zu den Songs: Kontroll på kontinentet, Mann mot Mann, Vorabend Pint, Maestro, Knekker deg til hiss und Blitzregn Baby. Für die Veröffentlichung von Maestro unterzeichnete Kaizers Orchestra einen internationalen Vertrag mit UniversalDeutschland.
Ihre Auftritte im Oktober 2005 in Vega in Kopenhagen wurde für eine Live-CD/DVD mit dem Titel Viva La Vega. Die Doppel-CD erschien am 6. März 2006, de DVD am 7. April 2006.
Im Februar 2008 veröffentlichte die Band ihr viertes Studioalbum: maskineria. Eine weitere Tour folgte und im Herbst spielte die Band Songs, die nie oder nur als B-Seite veröffentlicht wurden. Viele der gespielten Lieder wurden seit Jahren nicht mehr auf Konzerten gespielt.
Ein neues Album wurde am 27. April 2009 veröffentlicht: Våre Dämonen (Unsere Dämonen). Die Songs auf diesem Album wurden aus älteren Songs (2001-2007) ausgewählt, die zuvor noch nicht veröffentlicht wurden. Nur wenige der Songs wurden jemals live gespielt, der Rest war für das Publikum völlig neu.
Am 14. September 2013 spielte die Band in Stavanger ihr (vorläufig) letztes Konzert namens "Siste Dans" (letzter Tanz), wobei ein Comeback nicht ausgeschlossen war.
Fast alle Bandmitglieder hatten neben Kaizers Orchestra auch Projekte. Janove Ottesen veröffentlichte 2004 ein Soloalbum, Geir Zahl Ende 2006 ein Soloalbum und Terje Vinterstø war Frontmann der Punkband Skambankt. Øyvind Storesund war auch Mitglied der Bands Wunderkammer und chlorform.
Der niederländische Rapper Blaxtar hat mit Kaizers Orchestra zusammengearbeitet, um eine alternative Version des Songs zu erstellen Und für Orgel und für Meg (aus dem Album Violeta Violeta (Band I)) einschließen.
Diskographie
Alben
- Ompa Til Du Dor (2001)
- Evig Pint (2003)
- Meister (2005)
- Live bei Vega (2006)
- Maskineri (2008)
- Våre-Dämoner (2009)
- Violeta Violeta - Band I (31. Januar 2011)
- Violeta Violeta - Band II (2011 November)
- Violeta Violeta - Band III (2012 November)
Singles/EPs/Sonstiges
- Kaizers Orchestra EP (Den gule EPen) (2000)
- Død man's Tango (2002)
- Kontroll på kontinentet (2002)
- Mann mot Mann (2002)
- Das Zigeunerfinale (Live) (2004)
- Maestro (2005)
- Maestro-Bonus-CD (2005)
- Viva la Vega-DVD (2006)
- Philemon Arthur & der Dung (2010)
- hjerteknuser (2010)
- Und für Orgel und für Meg (2010)
Externe Links
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