WikiDer > Kalifat-Staat
Kalifatsstaat (Deutsche: Kalifat-Staat) war ein Islamist 1994 gegründete Organisation Köln gegründet und im Dezember 2001 wurde von der deutschen Regierung verboten.
Der Kalifatsstaat entstand 1994 aus dem Verband Islamischer Vereine und Gemeinden (ICCB) in Deutschland, ein Verein, der sich 1984 von der islamistischen Organisation abspaltete 1984 Milli Görüş. Der Präsident des Vereins verkündete Kalif, geistliches und weltliches Oberhaupt aller Muslime der Welt. Seitdem nennt sich der Verein Kalifat-Staat (Hilafet Devletic), obwohl sie rechtlich den alten Namen weiter verwendet.
Anführer der Bewegung war Cemaleddin Kaplan, Spitzname in Deutschland Khomeini aus Köln hätten; die Bewegung wurde in türkischen Kreisen bald mit einem Spitznamen versehen Kaplancılar. In den türkischen Medien wurde Kaplan beschrieben als schwarze Stimme angegeben. Nach dem Tod von Cemaleddin Kaplan, seinem Sohn Metin Kaplan 1995 sein Nachfolger. Metin Kaplan nannte sich selbst Müftüoğlu (Sohn des Mufti). Unter Metin Kaplan radikalisierte und spaltete sich die Bewegung. Im Berlin kam sogar ein Anti-Kalif, Ibrahim Sofu. Kaplan forderte 1996 die Ermordung dieses Gegenkalifens; am 8. Mai 1997 wurde Ibrahim Sofu ermordet.
Im Dezember 2001 wurde die Organisation Kalifatsstaat verboten. Metin Kaplan wurde ernannt Truthahn ausgeliefert und zu lebenslanger Haft verurteilt.