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Kalkoven Engwegen
die Lage von Kalkoven Engwegen: rechts neben der Scheune im Grünen
der Standort des Kalkofens von oben gesehen

Das Kalkofen Engwegen ist ein Limettenröster in der niederländischen Gemeinde Valkenburg aan de Geul im Süd-Limburg. Der Rest des Gebäudes ist in engwegen südöstlich von Schin auf Geul am Fuße des Keutenberg Wert engwegengrub in dem Schluchttal endet.

Hinter dem Kalkofen im Süden befindet sich der Steinbruch Keutenberg wo früher Kalkstein abgebaut wurde.

Der Rest des Kalkofens ist noch im Boden vorhanden, aber oberirdisch nicht mehr sichtbar.

Geschichte

Am 22. Dezember 1916 stieg Edward America aus Valkenburg eine Genehmigung zum Abbau von Kalk- und Kalkböden bei Engwegen. Es muss zu dieser Zeit bereits ein Ofen vor Ort gewesen sein, denn in der Genehmigung sind Zahlungen für Kalk und Kalkmergel erwähnt, die durch Mahlen gewonnen werden.[1]

Am 7. Mai 1917 beantragte Amerika hier die Baugenehmigung für zwei Kalköfen. Am 18. Februar 1918 erhielt Amerika die Genehmigung der Arbeitsinspektion und die Gemeinde erteilte am 27. Februar 1918 eine schriftliche Genehmigung für die Kalköfen. Am 8. März 1918 erhielt Amerika die offizielle Lizenz, die die Anforderungen beschreibt. Auf Wunsch der Gesundheitskommission muss Amerika an drei Seiten einen Unterstand mit einem Dach aus Ziegeln bauen. Auf diese Weise könnte das Aufschichten und Verladen von Kalk unter einem Schutzdach erfolgen und verhindern, dass sich Kalkstaub verteilt und die Umwelt belästigt. Amerika musste die Öfen innerhalb eines Monats in Betrieb nehmen, mit Abschirmung und allem.[1]

Am 6. Oktober 1919 schrieb Amerika einen Brief an die Gemeinde Valkenburg, in dem er den Briefkopf ersetzte Keutenberg Limettenröster benutzt. In dem Brief schrieb er, dass es der Kalkindustrie nicht gut gehe. Im April 1920 schrieb er in einem Brief, die Firma zu stoppen, aber gegen den Vertrag will er die Öfen stehen lassen, um sie später in besseren Zeiten wieder zu benutzen.[1]

Am 7. Dezember 1936 beantragte Amerika erneut eine Konzession an Kalkmergelgewinnung Engwegen wieder zu verwenden. Außerdem will Amerika neben den noch bestehenden Kalköfen einen neuen dritten Kalkofen bauen und er will einen Schuppen bauen, um den Wurzelballen zu lagern. Um die Kalköfen wieder nutzen zu können, musste eine Anzahlung von 500 Gulden als Vorschuss geleistet werden. Die Gemeinde stellte daraufhin die Kalköfen leihweise zur Verfügung und der Gemeindevorstand stellte dem Gemeinderat den Antrag. Am 16. Juni 1938 erklärte Amerika erneut seine Pläne. Anwohner der Gegend legten Widerspruch ein, woraufhin die Gemeinde am 29. August 1938 keine Konzession erteilte. Danach versuchten einige Unternehmer, den Kalkofen in Betrieb zu nehmen, aber auch diese Versuche scheiterten.[1]

Siehe auch