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Karl Martin Landgrebe (Kopf, der 28. Mai1889 – wiedergeboren, 13. August1974) war ein DeutscheKomponist, Musikpädagoge, Dirigent und Organist.
Lebenszyklus
Nach seinem Musikstudium wurde Landgrebe zunächst Musiklehrer und arbeitete als Pianist und Begleiter. Von 1909 bis 1912 arbeitete er als Musiklehrer und Dirigent in Eisemroth, einer Stadt in der Gemeinde Eisemroth. Siegbach.[1] Er wurde Lehrer an der Gymnasium für Musik im Berlin. 1935 übernahm er die Leitung der Musikpädagogik an der Akademie für Kirchen- und Schulmusik in Berlin geheiratet. Bekannte Schüler von ihm sind die Sopranistin Adele Stolte[2] und der Chorleiter Horst Müller. Außerdem war er in Berlin und Umgebung als Dirigent von Musik- und Gesangsvereinen tätig.
Im Sommer 1936 wurde er vom Oberbürgermeister Friedrichs von Potsdam zum Städtischen Musikbeauftragten ernannt.[3] Landgrebe war auch Kantor und Organist an der Friedenskirche im Schlossgarten von Ohne Sorge bis 1957. Von 1925 bis 1945 war er Dirigent (Chorleiter) des Männerchors Potsdam (Potsdamer Männerchor e. V.). 1947 war er (Wieder-)Gründer und von 1949 bis 1957 unter anderem Chorleiter des Männerchores Singakademie Potsdam e.V..[4][5] Darüber hinaus führte Landgrebe die Oratienchor Potsdam und der Städtischer Chor Potsdam. Nach seiner Pensionierung zog er nach Herborn ins deutsche Bundesland Hessen.
Als Komponist schrieb er Werke für Blasorchester, Vokalmusik, Kammermusik und pädagogische Werke.
Kompositionen
Arbeiten für eine Konzertband
Vokalmusik
Arbeit für den Chor
- 1933Roter Adler: Märkisches Liederbuch, für gemischten Chor
- 1937Potsdamer singen Lieder der Zeit für gemeinsame Feiergestaltg in Potsdam, dem Jahreskreis folgend, für gemischten Chor (zusammen mit: Kurt Walther)
Werke für Klavier
- 1943Neues Notenbüchlein für die klavierspielende Jugend
pädagogische Arbeiten
- 1939Deutschland singt: Ein Liederbuch für die Berliner Volksschulen (zusammen mit: Walter Rein)
- 1941Der helle Klang: Liederbuch für Mittelschulen (zusammen mit: Gerd Ochs)
Veröffentlichungen
- Neue Wege in der Ausbildung des Privatmusikerziehers, Artikel als Präsentation während der Reichstagung für Musikerzieher an Schulen und Lehrerhochschulen, organisiert von Schulungsamt der Staatlichen Hochschule für Musikerziehung und Kirchenmusik vom 24. bis 29. Januar 1937 in Berlin.
Literaturverzeichnis
- Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
- Paul Frank, Burchard Bulling, Florian Noetzel, Helmut Rosner: Kurzgefasstes Tonkünstler-Lexikon - Zweiter Teil: Ergänzungen und Erweiterungen seit 1937, 15. Aufl., Wilhelmshaven: Heinrichshofen, Band 1: A-K. 1974. ISBN 3-7959-0083-2; Band 2: L-Z. 1976. ISBN 3-7959-0087-5
- Hedwig Mueller von Asow, Erich Hermann Mueller von Asow: Kürschner's Deutscher Musiker-Kalender 1954, Zweite Ausgabe des Deutschen Musiker-Lexikons, Berlin: Walter de Gruyter, 1954, 1702 S.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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