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Ker-Ys
Der Flug von Gradlon
Statue von Gradlon

Ker-Ys, auch buchstabiert Ja oder Ist (ker bedeutet Stadt in Bretonisch) ist eine mythische Stadt, die unter Wasser verschwunden ist. Die Legende besagt, dass Ys auf dem Bucht von Douarnenez im Bretagne. Doch wegen des steigenden Meeresspiegels musste die Stadt durch den Bau eines großen Deiches vor Überschwemmungen geschützt werden. Im Deich befand sich ein großes Tor, das bei Ebbe geöffnet werden konnte. In einer anderen Version wurde die Stadt von König gebaut Gradlon für seine Tochter dahut, der eine große Liebe zum Meer hatte Die Legende von Ys spielt am Ende des 5. Jahrhunderts n. Chr. an. Das Römer haben sich in dieser Zeit aus Nordwesteuropa zurückgezogen. Im Machtvakuum entstehen verschiedene Imperien. Die neue Religion, das Christentum, hat es schwer, aber sie kann sich vor allem durch die Gründung von Klöstern behaupten. Doch mit dem Verschwinden der zentralen Autorität erleben die alten Religionen ein Comeback. In der Bretagne vor allem die keltische Druidenkultur.

In der Legende von Ys. is Gradlon ein christlicher Monarch, der jedoch der alten Religion gegenüber aufgeschlossen ist. Seine Tochter dahut ist ein Anhänger der Druidenkultur.

Ys ist eine schöne und beeindruckende Stadt, aber unter dem Einfluss von Dahut verfällt sie dem Bösen. Dahut organisiert tolle Orgien und hat die Angewohnheit, ihre Liebhaber nach einer gewalttätigen Nacht zu ermorden Saint Gwenole, Berater des Königs, warnt Gradlon ständig vor dem Verhalten seiner Tochter, aber vergeblich. Eines Nachts stiehlt Dahut auf Anraten eines Geliebten den Schlüssel zum Tor von Ys. Sie öffnet das Tor und in einem tosenden Sturm rauscht das Meer auf die Stadt zu, Gradlon gelingt die Flucht auf seinem Zauberpferd und nimmt seine Tochter Dahut mit. Auf Anraten von Saint Gwénolé sollte er Dahut geben, so Gwénolé a Dämon, abwerfen. Gradlon gehorcht und Dahut verschwindet im Meer. Der Legende nach würde sie als Morgen (eine Spezies Meerjungfrau) sind dazu verdammt, über das Verschwinden von Ys zu klagen. Gradlon selbst würde sich in der Stadt niederlassen Quimper. Vor der Kathedrale von steht noch eine Statue von König Gradlon St. Corentin. Bei ruhiger See kann man noch die Glocken von Ys hören.

Historisch

Zu der genannten Zeit lebte ein König Gradlon. Zur Stadt Ys selbst gibt es nichts Konkretes zu sagen. Aber es stimmt, dass die Küste der Bretagne versunken ist und es mehr Geschichten über Städte gibt, die unter den Wellen verschwunden sind. Im neunzehnten Jahrhundert hat der Philologe Theodore Claude Henri Hersat de la Villemarquequ viele bretonische Geschichten in seinem Werk Barzaz Breiz. Die Arbeit wäre für die bretonische Kultur genauso wichtig wie die Kalevala für die finnische Kultur. Die Geschichte von Ys ist eine der wichtigsten Geschichten in seinen Schriften.