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Kerckeboschlaan
Kerckeboschlaan
Noch ungebaut im August 2014
auf der Höhe des Alexialaan
Geografische Informationen
OrtZeist
KreisZeist-Ost
LoslegenPrinzessin Irenelaan
EndePrinzessin Marielaan
Länge900 m
Breite6,5 m inkl. Radvorschlagsspuren
Postleitzahl3708 XH[1]
Allgemeine Information
Eingebaut2013
Benannt nachKerckebosch/ Hohe Kiefern
Name seit2012
Pflasterschwarzer Asphalt
Gebäudeunterschiedlich pro Nachbarschaft
Markante GebäudeZufahrtsstraße des Landkreises
Detailkarte
Kerckeboschlaan

Das Kerckeboschlaan ist die neue Zufahrtsstraße zum noch zu erschließenden Stadtteil Kerckebosch im östlichen Teil von Zeist in der Provinz Utrecht. Der Bezirk grenzt an die Utrechter Bergrücken und Gut Heidestein. Die Allee schlängelt sich durch den ehemaligen Wald unter Beibehaltung der bestehenden Höhenunterschiede. Die Mäander sind bewusst so angelegt, dass sie den natürlichen Charakter des Stadtteils Kerckenbosch betonen. Die vorhandenen Bäume wurden weitestgehend geschont.[2] Die Allee verbindet die Prinses Irenelaan im Nordosten mit der Prinses Marijkelaan im Südwesten. Die Kerckeboschlaan ist nahtlos mit der Prinses Marijkelaan verbunden, so dass der Verkehr auf den Arnhemse Bovenweg geleitet wird. Entlang der Kerckeboschlaan wird eine Fitnessstrecke gebaut. Die Allee wird vom Hoog Kanje durchschnitten, die Kreuzung gilt als gleichwertige Kreuzung. Entlang der Straße sollen sechs neue Quartiere entstehen, die durch Wald- und Heideflächen der Stadt voneinander getrennt sind Utrechter Landschaft. Am 15. Februar 2012 wurde der Name Kerckeboschlaan verliehen. Ende Dezember 2012 wurden die Asphaltierungsarbeiten für Kerckeboschlaan und die Zufahrtsstraßen zu sechs Stadtteilen abgeschlossen.[3] Die Kerckeboschlaan ist eine 30-Kilometer-Zone.

Nebenstraßen

Auf der Nordostseite schließt ein Teil der ehemaligen Graaf Lodewijklaan an die Kerckeboschlaan. Die Straßen in den Quartieren auf der Ostseite des Kerckeboschwegs sind nicht durchgehend und werden nur von Anwohnern und Besuchern genutzt. Sie sind nach Prinzessinnen benannt. Nördlich des Hoog Kanje liegen die Prinzessin Mariannelaan, Prinzessin Maximalaan und Prinzessin Catharina Amalialaan. Südlich von Hoog Kanje liegen die Arianelaan und die Alexialaan.

Quartierserneuerung Kerckebosch

Der Stadtteil Kerckenbosch Zeist wird sich ab 2013 stark verändern. Die bestehenden 706 Mietwohnungen aus den 1950er Jahren bieten Platz für 800 bis 1050 neue Einfamilienhäuser und Wohnungen.[4]

Die Gemeinde Zeist und die Wohnungsbaugesellschaft Seyster Veste arbeiten seit 2006 in der Quartiersentwicklungsgesellschaft (WOM) zusammen.[5] Seyster Veste baut neue Sozialwohnungen für die bereits im Stadtteil lebenden Menschen und einige Eigentumswohnungen. Dazu werden die bestehenden Galeriewohnungen mit 706 Mietwohnungen abgerissen. Die Entwicklung des Quartiers erfolgt in Phasen: Am Freitag, 28. Juni 2013, wurde offiziell mit dem Bau der ersten Wohnungen in Kerckebosch/De Boswachterij begonnen.[6] Die Prinses Margrietlaan wird vom gesamten Bauverkehr der Häuser, die in den verschiedenen Stadtteilen gebaut werden, genutzt. Die Kerckeboschlaan bleibt somit verschont.

Sechs Nachbarschaften

Die Bebauung Kerckeboschlaan besteht aus sechs Stadtteilen mit jeweils eigenem Charakter.[7] Die Stadtteile sind durch Ausläufer von Wald und Heide voneinander getrennt.

  • De Boschrand / Op de Hei - klassische Architektur mit Stilelementen der 1930er Jahre in De Boschrand, moderne Architektur in Op de Hei
  • Hoge Dennen - zeitgenössische Architektur, knüpft an den bestehenden Stadtteil Hoge Dennen an
  • Stuifduinen - Doppelhäuser, Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhaus Vossenburgs
  • De Hout - Einfamilienhäuser (Kauf und Miete) und die Mehrfamilienhäuser Eikenveste und Lindeveste
  • Bosgaarde - Einfamilienhäuser mit traditionellen Merkmalen wie Traufe, Erker und Nischen
  • De Boswachterij - Innenhöfe mit Wohnhaus Koekoeksnest und Merelnest
Fünf Phasen

In der ersten Phase baut Seyster Veste 153 Mietwohnungen für die Bewohner der Prinses Irenelaan. Baubeginn war im Frühjahr 2013. Die Häuser werden in Etappen gebaut. Manche Gebäude sind schneller fertig als andere. Die ersten Bewohner sind im Juli 2014 in ihr neues Zuhause eingezogen.[8] Der Abriss der ersten Wohnungen ist für Anfang 2015 geplant. Etwa ein halbes Jahr später werden alle Wohnungen in Bauabschnitt 1 bezugsfertig sein und der Abriss der leerstehenden Mehrfamilienhäuser beginnt.