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Das Schlagtest ist ein standardisiertes Prüfverfahren zur Ermittlung der Anfälligkeit gegenüber spröde ein Bruchteil von Stahl vorhersagbar.
Die Existenz des "Sprödbruchs" wurde durch das Aufkommen der Schweißen in den dreißiger Jahren. Mehrere Bauwerke brachen plötzlich, meist im Winter, zusammen, wie die Stahlbrücke bei Hasselt (1938). Das Merkwürdige war, dass sich der in diesen Konstruktionen verwendete Stahl in Zugversuchen als gut erwiesen hat. Um den Sprödbruch von Stahlkonstruktionen zu verhindern, wurde ein Prüfverfahren entwickelt: der Schlagversuch, auch Charpy-Test genannt. Die Schlagprüfung wird für schlagbeanspruchte Teile verwendet, wie z Stäbe verbinden und Pleuelschrauben, insbesondere aber für zu schweißende Stähle wie Stahlkonstruktionen und Druckbehälter insbesondere bei niedrigen Auslegungstemperaturen.
Operation
In dem Charpy Messgerät (benannt nach dem französischen Wissenschaftler Georges Charpy) wird ein Vierkantstab mit einem kalibrierten Sägeschnitt platziert. Der Fallhammer ist das Ende eines Pendels.
Der Hammer fällt zunächst ohne Prüfling aus seiner Ruhelage und schwingt bis zu einer bestimmten Höhe. Dadurch ist es möglich, den Energieverlust durch Reibung in der Struktur zu messen. Danach wird der Prüfstab in die Bahn des Hammers gelegt und zertrümmert. Die Hubhöhe ist geringer, da das Teststäbchen Energie absorbiert, bis es bricht. An den meisten Maschinen kann man dann die Bruchenergie ablesen in Kilo-Pfund-Meter. Danach kann der Schlagwert bestimmt werden. Die Schlagzähigkeit ist definiert als Bruchenergie pro Querschnittseinheit des Probekörpers an der Kerbe.
Ist das Material zu zäh, kann die Probe nicht durchbrechen und der Messwert ist unbrauchbar. In solchen Fällen sollte ein schwererer Hammer verwendet werden. Die Zähigkeit von Stahl ist temperaturabhängig und daher ist es für Anwendungen wichtig, beispielsweise den Schlagzähigkeitswert bei einer bestimmten Temperatur zu kennen. Europäische Normen spezifizieren 4 Temperaturen, bei denen diese Tests durchgeführt werden: 20°, 0°C, -20° oder -40°.
Durch die Durchführung des Tests bei der Temperatur, die der Betriebstemperatur für die Anwendung entspricht, ist bekannt, ob das Material ausreichend stoßfest ist oder nicht.