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Kerið | ||||
Kerið | ||||
| Koordinaten | 64° 2′ N, 20° 53′ WL | |||
| Ort | Island | |||
| Art | Explosionskrater | |||
| Letzter Ausbruch | ca. 3000 Jahre BP | |||
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Kerið (dass wenn die Vase übersetzbar) ist a Vulkan auf Island. Es ist ein schönes Beispiel für einen sogenannten Explosionskrater, wenige Kilometer entfernt Selbstlos. Der 170 mal 270 Meter große und 55 Meter tiefe Krater, teilweise mit grünlichem Wasser gefüllt, liegt direkt neben der Straße und ist somit gut zu erreichen.
Kerið entstand vor etwa 3000 Jahren als Teil eines Kraterkomplexes namens Tjarnarhólar. Die Geschichte besagt, dass, wenn der Wasserspiegel in Kerið steigt, das Wasser in einem kleinen See auf dem 536 Meter hohen Berg Búrfell, der 5 Kilometer entfernt liegt, sinkt und umgekehrt. In unmittelbarer Nähe befinden sich zwei weitere Krater, der Seyðishólar und der Kerhóll.
Die rote Wand von Kerið ist teilweise mit Moos bedeckt und man kann leicht zur Kraterseeoberfläche hinabsteigen. Der See selbst ist etwa 10 Meter tief.
Andere Beispiele für Explosionskrater in Island sind Eldborg, Hverfell und Ljotipollur.
Formation
Obwohl Vulkanologen ursprünglich annahmen, dass Kerið durch vulkanische Explosionen gebildet wurde, wird heute angenommen, dass Kerið ein Kegelvulkan war, der seinen Magmavorrat bei einer Eruption aufgebraucht hat. Dann brach der Kegel in der leeren Magmakammer zusammen. Der Wasserstand am Boden des Kraters entspricht dem Grundwasserspiegel.
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