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Atomkraftwerk Atucha | ||
| Land | ||
| Ort | Lima, Buenos Aires | |
| Koordinaten | 33° 58′ S, 59° 11′ W | |
| Baubeginn | 1968 | |
| Inbetriebnahme | 1974 | |
| Anzahl Reaktoren | 2 | |
| Datumsinfo | Juli 2014 | |
Atucha I und II | ||
| Liste der Kernreaktoren | ||
Atomkraftwerk Atucha befindet sich in der Nähe des Dorfes Lima in Argentinien etwa 100 Kilometer von der Hauptstadt entfernt Buenos Aires und in der Nähe der Uruguayisch Rand.[1] Das Kraftwerk verfügt über zwei Reaktoren.
Atucha 1
Ab 1964 die nukleare Option zur Erzeugung von Elektrizität studiert.[2] Es zeigte sich schnell, dass es eine klare Präferenz für den Typ gab Schwerwasserreaktor. Es gingen zwei Angebote ein, eines von einem kanadischen und einem deutschen Hersteller. Letzteres von der Kraftwerk Union (KWU) wurde unter anderem wegen günstiger Finanzierungsbedingungen gewählt.[2] Atucha I wurde 1974 erbaut und war das erste Atomkraftwerk Lateinamerikas.[2] Das niederländische Unternehmen Rotterdamer Trockendock-Unternehmen lieferte 1971 den ersten Reaktorbehälter.[3] Der Name wurde später geändert in Zentralnuklear Juan Domingo Peron.
Atucha 2
1979 wurde ein zweiter Reaktor bestellt. Der Bau von Atucha II wurde 1981 von a . begonnen Gemeinschaftsunternehmen der Comisión Nacional de Energía Atómica (CNEA) und der Kraftwerk Union.[2] Der Reaktor wurde neben Atucha I gebaut. Die Bauarbeiten schritten langsam voran und wegen Geldmangels wurden die Arbeiten 1994 eingestellt, als das Kraftwerk zu 81% fertiggestellt war. In diesem Jahr löste Nucleoeléctrica Argentina SA (NASA) CNEA als Partner im Joint Venture ab.[2] Erst 2006 wurden die Pläne zur Fertigstellung der Anlage konkretisiert. Der Bau wurde im September 2011 abgeschlossen, aber die Inbetriebnahme dauerte Jahre. 2014 wurde der Reaktor ans Netz angeschlossen.[2] Der Name wurde geändert in Zentraler Kernnestor Kirchner.
Atucha 3
Mitte 2014 wurden weitreichende Pläne für einen dritten Reaktor, Atucha III, bekannt gegeben.[2] NASA und CNNC der Volksrepublik China dafür eine Vereinbarung unterzeichnet. Im November 2015 wurde ein Vertrag über 15 Milliarden US-Dollar für den Bau eines Reaktors mit einer Bruttokapazität von ca. 750 MW, Atucha III, und Vorkontakt für einen vierten Reaktor unterzeichnet.[2] China ist bereit, 85 % der Finanzierung bereitzustellen.[2] Baubeginn dürfte 2018 sein, aber ein Termin für den ersten Elektrizität wurde noch nicht erwähnt.[2]
| Reaktorblock | Reaktortyp | Leistung | Durchschnittlich jährlich Produktion | Baubeginn | Inbetriebnahme Name |
|---|---|---|---|---|---|
| Atucha I - Peron | Schwerwasserreaktor | 335 MW | 357 MWh | 1968 | 1974 |
| Atucha II - Kirchner | Schwerwasserreaktor | 692 MW | 745 MWh | 1981 | 2014[4] |
| Atucha III | Schwerwasserreaktor | 750 MW | 2018 | ? |
Siehe auch
- Kernkraftwerk Embalse, das einzige andere Atomkraftwerk des Landes
- Liste der Kernreaktoren
Externe Links
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| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |