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EIN kesp ist ein kurzer Holz- oder Betonbalken, der Pfahlgründung bildet den Übergangsteil zwischen Stapel und Bodenholz.
In einem Amsterdamer Stiftung wo Pfähle immer paarweise vorkommen, verbindet der Kesp jedes Pfahlpaar miteinander. Das Bodenholz läuft über den Kesp, der, mit einem Schiebeholz versehen, den Träger der aufsteigenden Arbeit bildet. Die Längsrichtung der Keile im Amsterdamer Fundament verläuft quer zur Richtung des Bodenholzes.
In dem Rotterdamer Stiftung, wo Pfosten einzeln sind, ist die Kappe parallel zum Bodenholz.
Literatur
- DR. E. J. Haslinghuis, Dr. H. Janse (1997) Architekturbegriffe. Erklärendes Wörterbuch der westlichen Architektur und Baugeschichte, Führen.