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Klaus Kinkel (Metzingen (Baden-Württemberg), 17. Dezember1936 - St. Augustin (Nordrhein-Westfalen), 4. März2019) war ein Deutsche Politiker, der zu den Freie Demokratische Partei (FDP).
Kinkel war Bundesjustizminister von 1991 bis um 1992, dann bis 1998 Bundesaußenminister und Vizekanzler. Von 1993 bis um 1995 er war auch Vorsitzender der FDP.
Ausbildung, Beruf und Familie
Klaus Kinkel wächst auf in Hechingen (Baden-Württemberg). Dort absolviert er seine Sekundarschulbildung 1956 am dortigen Staatsgymnasium, danach absolviert er ein juristisches Studium an den Universitäten von Tübingen, Bonn und Köln, die er mit dem 2. Jura-Staatsexamen abgelegt hat 1964 Während seiner Studienzeit wird er Mitglied der renommierten katholischen Studentenvereinigung A.V. Guestfalia Tübingen im fortsetzen. Im 1965 er promoviert (Dr. jur.) mit seiner Dissertation "Die Lehre von Popitz für die Gestaltung des öffentlichen Finanzausgleichs".
Nach seinem Studium beginnt seine Karriere als Beamter in der Baden-Württembergse Regierung.In 1968 er wechselt ins Bundesministerium des Innern, hier kommt er von 1970 bis um 1974 persönlicher Sekretär des Ministers Hans-Dietrich Genscher, schließlich Leiter des Ministeramts. Als Genscher in 1974 übernimmt das Auswärtige Amt, folgt Kinkel und wird hier und in der Leitung des Leitungsstabs 1979 Leiter des Planungsstabes.
Klaus Kinkel war katholisch, verheiratet und hat drei Kinder.
Party
1991 wurde Kinkel Mitglied der FDP.Von Juni 1993 bis Juni 1995 war er Bundespräsident der Partei.Unter seinem Vorsitz fanden 14 Bundestags- und Landtagswahlen statt, bei denen die FDP herbe Verluste erlitt: mit zwölf LandtagWahlen kam die FDP nicht über die Wahlschwelle, und war daher in Parlamenten nicht vertreten.Kinkel stellte sich nach seinem Mandat als Vorsitzender nicht mehr zur Wiederwahl.
Im Bundestag
Von 1994 bis 2002 war er Abgeordneter im Bundestag, von 1998 bis 2002 zudem stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion.
Mandate und Funktionen
Von 1979 bis 1982 war er Vorsitzender des Bundesnachrichtendienst (Nationaler Nachrichtendienst). Im Oktober 1982 wurde er Staatssekretär im Justizministerium. Nach der Bundestagswahl 1990 wurde er am 18. Januar 1991 zum Bundesminister der Justiz im Bundeskanzleramt ernannt Helmut Kohli Regierung vereidigt. Als Hans-Dietrich Genscher am 18. Mai 1992 als Außenminister zurücktrat, übernahm Kinkel dieses Amt. Jürgen Mollemann musste als Vizekanzler zurücktreten, er war 21. Januar1993 Vizekanzler.Nach dem vor dem CDU/FDP verlor 1998 die Wahlen, Kinkel verschwand am 26. Oktober 1998 aus der nationalen Regierung und wurde von Joschka Fischer des Bündnis 90/Die Greenen.
Seit 1998 übt Klaus Kinkel den Beruf des Anwalt aus, und er hatte unter anderem die Deutsche Telekom als Auftraggeber.