WikiDer > Kleppermann
EIN Wächter, Klöppelmann oder Klappe[1] ist ein Nachtwächter wer in früheren zeiten mit Ventil (ein Gerät ähnlich wie a Rassel) machte die Runde und rief auch die Uhrzeit aus. Er fungierte auch vielerorts als Feuerwache und Dorfschreier. Mit der Klöppelvorrichtung – ein Hammer auf einem kurzen Holzstiel, der wie eine Glocke hin und her geschwungen wurde[2] – er machte im Brandfall ein lautes und durchdringendes Geräusch.
Eine große Stadt beschäftigte manchmal viele Klöppler.
Tourismus
Ab den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, an manchen Orten wie Hardenberg ein Klöppelmann und Hellendoorn einen Klöppel ernannt. Jetzt allerdings nicht als Nachtwächter, sondern als Aushängeschild für den Tourismus. Auf Deutsch Bad Bentheim gibt dem Clapperman Führungen durch die Stadt.
In Hardenberg werden touristische Veranstaltungen unter dem Banner „Hardenberg Klepperstad“ organisiert. Es wurde ein freiwilliger Klöppel ernannt, der bei all diesen Aktivitäten auftritt. Der erste touristische Klöppelmeister war Jans Schütte, Sohn von Jan Willem Schütte, dem letzten offiziellen Klöppelmeister von Hardenberg.[3] Eine Statue von Jan Willem Schütte als Klöppelmann wurde auch nach einem alten Foto von ihm aus der Zeit um 1900 angefertigt.
Gedicht
Hieronymus van Alphen (1746-1803) schrieb ein Kindergedicht über den Klöppelmann, in dem er beschreibt, wie ein Kind ruhig schlafen kann, während der Klöppelmann Wache hält:
Wächter
Würde ich den Klöppel fürchten,
Ö! dieser süße tapfere Mann
Lässt mich ruhig schlafen,
Und Sie können auch sicher schlafen.
Liebe Mutter, ich glaube es
Dass er sich um die Diebe kümmert.
Obwohl er durch Wind und Regen geht,
Er wird nie müde zu singen
Guter Gott! gib ihm deinen Segen,
Aber meine Augen sind geschlossen.
Lieber Klatscher! warte ab!
Ich gehe schlafen. Gute Nacht![4]
Galerie
Alter Druck eines Klöppelmanns

Das Klappgerät
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise Nüsse
Quellen
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