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Blick in einen Indoor-Kletterraum |
Kletterturm in Groningen (2013) |
Künstlich Kletterwände bestehen aus künstlichen Kletterstrukturen, die hauptsächlich in Innenräumen (indoor, Kletterhalle oder Kletterhalle) sind gebaut.
Kletterer sehen diese meist als Trainingsgelände, andere als ihren speziellen vollwertigen Sportplatz. Eine andere große Gruppe nutzt dies zur Erholung. Viele Schulen nutzen eine Stunde Indoor-Klettern als Teil ihres Sportunterrichts.
Jede Kletterroute hat einen Schwierigkeitsgrad. Dies wird nicht nur durch die Steilheit der Kletterwand bestimmt, sondern auch durch die Art der verwendeten Gipfel und den Abstand zwischen den Gipfeln. Der Schwierigkeitsgrad einer Route wird in Belgien so dargestellt: Sie beginnt bei 3, dann 4, dann 5a, 5b, 5c, 6a,... bis irgendwo in der Nähe von 9a.
Die Verletzungsgefahr in diesen Räumen ist minimal, da sich Menschen in der Regel in oberes Seil klettert. In den Block- oder Boulderhallen sind die Sturzmatten so gefertigt, dass selbst höchste Stürze hervorragend abgefedert werden.Die meisten Verletzungen bestehen aus oberflächlichen Abschürfungen durch die meist raue Wandkonstruktion. Die Wandoberfläche ist mit Schleifpapier zu vergleichen, außerdem kommt es nicht selten zu leichten Verletzungen durch Krafteinwirkung auf die kleinen Handmuskeln und Sehnen. Bei der Wettkampfhallenklettern ist sich warm laufen daher ein muss.
Viele Kletterer bauen zu Hause eine Übungswand, die manchmal einen ganzen Dachboden einnimmt.
Diese künstlichen Kletterstrukturen können in drei Hauptgruppen eingeteilt werden:
- Außenanlagen (Außenkletterwände): Dies können speziell gebaute Strukturen sein, auf denen geklettert werden kann, manchmal handelt es sich um alte abgeschriebene oder stillgelegte Strukturen.
- Indoor-Höhenkletterhallen: Dies können Gebäude mit einer Höhe von 6 bis 25 Metern und mehr sein. Diese Räume sind mit Kletterseilen gesichert.
- Indoor-Blockkletterhallen: Dies sind Konstruktionen mit geringerer Höhe, die zwischen 1 und 5 Metern Höhe variiert. Stürze werden hier durch spezielle dicke Fallmatten aufgefangen. Das ist drinnen Bouldern getan.
Die Hand- und Fußgriffe können aus Teilen der Gebäudekonstruktion bestehen, ob künstlich in die Wand eingearbeitet oder nicht, meist werden jedoch austauschbare Kunststoffgriffe hergestellt, die mit Bolzen in oder an der Wand befestigt werden.