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Knud Rasmussen
Knud Rasmussen

Knud Rasmussen (Jakobshavn, 7. Juni1879Kopenhagen, 21. Dezember1933) war die Hälfte Grönländisch, Hälfte dänisch Anführer der fünften Thulea-Expedition. 1921-1924 reiste er als erster mit Hundeschlitten von Grönland über die Nordkanada Küste zu Karren, Alaska. Er hatte den Vorteil, dabei zu sein Grönland aufgewachsen, kannte das Rein raus-benutzen und sprechen Grönländisch. Auf seinen Reisen in die Arktis er erforschte nicht nur die sichtbare Welt von Schnee und Eis, sondern auch die von Seele und Geist.

Rasmussen wurde in Jakobshavn (heute: Illulisat) geboren. Sein Vater Christiaan war dort 20 Jahre lang Pastor. Der Name seiner Mutter war Sofie Lovise Susanne Fleischer. Die Großmutter war eine Eskimo und hieß Itaraluk. Die Grönländer nannten Knud „Kunuunnguaq“. Im Alter von 12 Jahren ging er nach Dänemark, um ein Internat zu besuchen. Die Eltern kamen über fünf Jahre später. Knud besuchte die Universität in Kopenhagen und machte 1900 seinen Abschluss. Er wurde Journalist für das Christian Dagblad und ging auf eine Islandexpedition, wo er Mylius-Erichsen traf, der Rasmussens Vorliebe für Grönland teilte. Von 1912 bis 1933 organisierte er seine eigenen sieben Thule-Expeditionen. An letzterem erkrankte er 1933 an einer Mageninfektion, an der er später in Dänemark starb. Sein Zuhause ist heute ein Museum in Hundested auf Nordseeland mit Blick auf die Ostsee.

Filmanpassung

Zacharias Kunuk und Norman Cohn, Schöpfer des preisgekrönten Films Atanarjuat - der schnelle Läufer, habe den Film"Die Tagebücher von Knud RasmussenDieser Film tourte durch die Inuit-Gemeinden in Nordkanada, Grönland und Alaska. Im September 2006 ging der Film, nachdem er die Kommentare der Inuit verarbeitet hatte Toronto Filmfestival Premiere.

Der Film schildert aus der Perspektive der Inuit die einzigartige Begegnung im Jahr 1921 zwischen dem Polarforscher Knud Rasmussen und einer Reihe von Inuit und ihren Angakoq (Schamane) angezeigt. Rasmussen darf dem angakoq Fragen stellen, der antwortet und ausführlich erzählt. Auf seiner Weiterreise begegnet Rasmussen einem Angakoq, der sich dem . zuwendet Christentum umgewandelt hat. Der Film ist weniger ein Reisebericht als vielmehr eine eigene Erzählung einer (von vielen) Inuit-Legenden mit einer Botschaft. Der Film ist in der Inuktitut, die Sprache der Inuit mit englischen Untertiteln.

Literatur

Bei Knud Rasmussen ISBN 978-90-8500-893-4