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Kors Monster

Korstian (Kors) Monster (Heckler, 27. Dezember1918Rom, 15. Mai1978) war ein NiederländischKomponist, Musikpädagoge, Dirigent und Pianist.

Familie

Er war der Sohn von Jacob Monster und Bastiaantje Maaskant. Vater war nicht nur Cafébesitzer, sondern auch Gründer und Dirigent des Musikvereins TOGIDO. Er war mit einem seiner Studenten Noor Coolhaas verheiratet, der Tochter des Professors Caspar Coolhaas (Fachhochschule Wageningen) und Erlandina Johanna Kruismann. Janna Leonora Coolhaas (1923-2008) unterrichtete selbst Klavier und war Musikkritikerin.

Lebenszyklus

Obwohl er in Hekelingen geboren wurde, gilt er allgemein als gebürtiger Dordrechter, da er die meiste Zeit seines Lebens in dieser Stadt lebte und arbeitete. Der erste Musikunterricht folgte zu Hause. Schon in jungen Jahren ersetzte er regelmäßig seinen Vater, der Dirigent der örtlichen Blaskapelle und des Chores war. So fand seine Verbundenheit zur Blasmusik ihre Wurzeln. Monster studierte drei Jahre an der Rotterdamer Konservatorium mit unter anderem Anton Kaltwasser (Klavier) und Pete Halskette (dirigieren und Kompositionstheorie). Mit schriftlicher Empfehlung von Willem Pijper ihm wurde ein Stipendium zur Verfügung gestellt und er konnte es annehmen Paris Biene Marcel Crampic setzt sein Studium fort. Dann seine Affinität zu den Kompositionen von Claude Debussy, Maurice Ravel Und vor allem Albert Roussel weiterentwickelt. Kurz vor Ausbruch des Zweiter Weltkrieg er kehrt in die Niederlande zurück.

Nach seinem Studium in Rotterdam und Paris wurde er 1942 als Klavierlehrer an die Toonkunstmuziekschool berufen Dordrecht[1]. 1946 wird Monster Klavierlehrer an der Musik-Lyzeum zu Amsterdam. Er leitete unter anderem den Komponisten Kees Flat auf.

Außerdem gab er privaten Klavierunterricht und war Dirigent des gemischten Chores „Kunst na Arbeid“ Dordrecht, des „Dordrechtsch Fanfarecorps“ und der Blaskapelle „De Bazuin“ Dordrecht, sowie Komponist, Pianist und Musiklehrer an verschiedenen Schulen in Dordrecht.[1]. Er war auch Dirigent von Chören und Orchestern aller Art in Bergen op Zoom, Roosendaal, Prinsenbeek und Kaatsheuvel[2]

Zur Eröffnung des vom Komponisten, Musiker und Stadtarchitekten Dirk Hol 1969 neues Stadtbüro entworfen Monster hatte den Job Stadt in Bewegung komponiert, die dann durch die Dordrechter Orchesterverband uraufgeführt. Als Komponist schrieb er Werke für seine Blasorchester, aber auch für Chöre und für eines seiner beliebtesten Instrumente, das Glockenspiel.

Tribut

Er war ein Ritter im Orden von Oranien-Nassau. Dordrecht kennt das "Kors Monsterpad", Hekelingen hat die "Kors Monsterstraat", beide nach ihm benannt.

zusammen mit Schriftsteller Cees Buddingh, Widerstandskämpfer Aart Alblas und Illustrator Otto Dicke er bildete die 2018 gedachten „Vier Söhne Dordrechts“, vier 1918 geborene „Dordtenaren“, die 2019 zum Gedenken an die „Töchter von Dordrecht“ führten.[3]

Kompositionen

Arbeiten für Orchester

  • 1968Stadt in Bewegung, Sinfonische Suite für Orchester

Werke für Blas- und Fanfarenorchester

  • 1957Drei Tänze, für Blasorchester oder Fanfarenorchester
  • 1957Nikolaussuite
  • 1958Hymne an das Meer, Sinfonische Dichtung für Blasorchester oder Fanfarenorchester (komponiert zum Gedenken an seine Mutter)
  • 1958Wilhelm von Oranien - Suite nach Motiven aus "Valerius Gedenckclanck", für Blasorchester oder Fanfarenorchester (Dem Vater des Komponisten gewidmet)
  • 1961Dorf im Sommer, für Blasorchester oder Fanfarenorchester
    1. Im Polder, wo unter anderem „der alte Hafen mit wehenden Schilf“;
    2. Gehen Sie am Fluss entlang;
    3. Ein Urlaub
  • 1976Malaguena

Vokalmusik

Arbeit für den Chor

Kammermusik

  • Sonate, für Violine und Klavier

Arbeiten für Glockenspiel

  • 1969Toccata "Der Teufel im Glockenturm"
  • 1969Tokkata (gewidmet Jaap van der Ende)
  • 1970Zwischenspiel
  • 1975Haustiersuite auf Texte von Jules Renard und Cornelis Buddingh'
    1. Die Bachstelze (Capriccioso)
    2. Fledermäuse (Notturno)
    3. Das Perlhuhn (Vehemente)
  • 1972-1978Glockenspiel-Symphonie "Die vier Jahreszeiten"
    1. Herbstmelancholie (1975-1976) 'Mélancholie D'Automne'
    2. Winter (1975-1978) 'L'Hiver'
    3. Frühling (1977) 'Entre Cloches', "Musique de Printemps pour Carillon" d'Après Maurice Ravel
    4. Summers Rondo (1972-1977) 'Ronde D'Été'
  • 1977Le Printemps

Quellen

  • Caspar Becx, Loek Paques: Komponisten und ihre Blasmusik - Repertoirenotizen, Utrecht: Samo Niederlande, ISBN 90-70628-16-3
  • Joseph Robijns und Miep Zijlstra, Allgemeine Musiklexikon Teil 6, Unieboek 1980, ISBN 978-90-228-4930-9 , Seite 366,
  • Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
  • Regionalarchiv Dordrecht, abgerufen am 24. März 2021)

Verweise

  1. einbWillem Frijhoff, Jan van Herwaarden: Geschichte von Dordrecht: Geschichte von Dordrecht von 1813 bis 2000, Band 3, Verloren Publishers, 2000. ISBN 978-90-65-50602-3 pp. 369
  2. Caspar Becx, Loek Paques: Komponisten und ihre Blasmusik - Repertoirenotizen, Utrecht: Samo Niederlande, ISBN 90-70628-16-3 , pp. 155-157
  3. Dordrechtnet. NL (abgerufen am 24. März 2021)