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Das Kühreigen (auch bekannt als Kuhreihen, auch in der Französischranz des vaches genannt) ist eine fast ausgestorbene Art strophisch dreiteilig Lied, wo ursprünglich (im mittleren Teil) die Namen von das Vieh erwähnt werden oder in denen Rinder gesammelt werden. Dies, sowie genau musikologisch Forschung der Melodien weist darauf hin, dass diese Lieder auf einem originellen, magischen Fruchtbarkeitstanz basieren.[1]
Die Kuhreigen, die hauptsächlich in der Alpenregion auftritt, ist aufgepfropft Volkslieder mit unregelmäßiger Melodie und rhythmisch Form, und wird dort verwendet, um das Vieh zu rufen. Die Melodien werden auf a gespielt Alpenhorn durch schweizerisch Hirten oder gesungen mit oder ohne Worte. Ungefähr 50 regionalspezifische Variationen des Basismaterials sind weiterhin im Einsatz.
Kuhreigen in klassischen Werken
- In dem "Symphonie Nr. 6, Die Pastorale" von Ludwig van Beethoven, in dem Symphonie fantastique von Hector Berlioz und in der Oper"Wilhelm Tello" von Gioacchino Rossini es gibt Passagen, die auf den Kuhreigen aufgepfropft sind.[2]
- Der Begriff „Kuhreigen“ findet sich auch in den Titeln einiger Musikwerke, wie etwa in der Oper „Der Kuhreigen“ (1911) von Wilhelm Kienzl.[3]
- In Norwegen kennt man die Kuhreigen (norwegisch: Kuhlokk) ebenfalls. Also schrieb Edward Grieg a Kuhreigen als zweiter Teil von "Zwei nordische Melodien" (op. 63).[4]
Der Kuhreigen als Bauernlied ist verwandt mit dem Bauernhoftanz. Ein Beispiel für einen Kuhreigen finden Sie auf der Website abcnotation.com (siehe Referenz).[5]
Literaturverzeichnis
- Johann Rudolf Wyss (Hrsg.): Sammlung von Schweizer-Kühreihen und Volksliedern, Bern 1818.
- Johann Rudolf Wyss (Hrsg.): Schweizer Kuhreihen und Volkslieder, Bern 1826.
- Alfred Tobler: Kühreihen oder Kühreigen, Jodel und Jodellied in Appenzell, Leipzig und Zürich 1890.
- August Glück: Der Kühreihen in J. Weigls „Schweizerfamily“. Eine Studie, in: 'Vierteljahrsschrift für Musikwissenschaft 8' (1892), Leipzig 1892, S. 77-90.
- Brigitte Bachmann-Geiser (Hrsg.): Schweizer Kuhreihen und Volkslieder. J. J. Burgdorfer, Bern 1826, Zürich 1979.
- Bis Gerrit Waidelich: Das Bild der Schweiz in der österreichischen Musik des 19. Jahrhunderts. 190. Neujahrsblatt der AMG Zürich (2006), Winterthur 2005
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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