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Kynodesme
Statue eines griechischen Mannes mit einem Kynodesme

EIN kynodesme (griechisch: κυνοδέσμη, wörtlich: „Hundeleine“) war ein dünnes Lederband, das im antiken Griechenland unter anderem von Sportlern verwendet wurde, um Vorhaut des Penis war verpflichtet, die Trottel verhindern. Eine sichtbare Eichel wurde als peinlich empfunden und erscheint daher nur in Bildern mit Figuren wie Sklaven und Barbaren.

Die Kynodesme war fest darum gebunden Akroposthion, der Teil der Vorhaut, der vor der Eichel hervorsteht. Die Kynodesme wurde dann an einem Bund befestigt, der den Penis nach oben zeigte, oder wurde um die Basis des Penis gebunden, so dass der Penis zusammengerollt wurde (siehe Foto).

Die Kynodesme wird erstmals in der Literatur des 5. Jahrhunderts v. Chr. erwähnt, in den teilweise erhaltenen Satyrspielen Theoroi von Aischylos. Ein früherer Hinweis sind Bilder von Sportlern auf antike griechischer Keramik.