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LOFAR
LOFAR-Teststation.

LOFAR (Niederfrequenz-Array oder 'Niederfrequenzteleskop') ist a Radioteleskop bestehend aus Tausenden von Funkantennen. Der zentrale Punkt befindet sich auf einem Hügel zwischen den Orten von Drenthe Exloo und Buinen und kommuniziert mit Funkantennen in Deutschland, Frankreich, Schweden und Großbritannien. Die Gesamtheit der Messpunkte erzeugt einen sehr großen Messbereich von Funksignalen aus dem Universum. Das Projekt umfasst 400 Hektar.[1]

Konfiguration

Das Radioteleskop wurde 2009-2010 gebaut und von der Stiftung in Betrieb genommen ASTRON zu Tyrann, eine Institution der Niederländische Organisation für wissenschaftliche Forschung (NWO). Die offizielle Eröffnung von Königin Beatrix fand am 12. Juni 2010 statt[2].

LOFAR besteht aus einem Array von ca. 20.000 kleinen Antennen und führt astronomische Forschungen in den Frequenzbereich zwischen 10 und 240 MHz. Es ist kein traditionelles Radioteleskop mit einer großen Schüssel, wie die Teleskope in Westerbork, das Westerbork Synthese-Radioteleskop (WSRT). LOFAR besteht aus vielen Feldern mit kleinen Antennen. Die Steuerung des Strahls oder der Blickrichtung des Teleskops erfolgt vollständig elektronisch. Diese Art von Antenne heißt a Phased-ArrayAntenne genannt. LOFAR ist das erste Radioteleskop, das dieses Prinzip in so großem Maßstab anwendet und ist damit ein weltweit einzigartiges Projekt.

Exloo/Buinen

Der Kern von LOFAR (der Superhügel) bei Exloo

Der 'Kern' des Setups liegt in der Eule Brooks zwischen den Dörfern Exloo und Buinen im Drenthe, gleich östlich der Straße, die beide Dörfer verbindet. Etwa die Hälfte der Antennen ist in einem Gebiet von etwa 2 km Durchmesser platziert. Außerdem werden in fast allen nördlichen Provinzen der Niederlande an 5 Standorten in Deutschland, 1 in Schweden, 1 in England, 1 in Frankreich und 3 in Polen zehn kleine Felder mit Antennen angelegt (POLFAR). Die irischen Antennen wurden am 27. Juli 2017 in Betrieb genommen. Eine weitere internationale Expansion ist in Sicht. Dieses riesige Projekt kostet rund 150 Millionen Euro.

Anfangs a IBMBlaues Gen/P Supercomputer zur Verarbeitung der enormen Datenmenge in nützliche (Bild-)Informationen für die Wissenschaft. Der Vorgänger, der Supercomputer-Technologie für verknüpfte Lofar-Anwendungen, BG/L Stella, war am 26. April 2005 in Auftrag gegeben in der Zernikeborg (seit September 2014 de Smitsborg genannt), das Rechenzentrum der Universität Groningen, wurde aber 2008 durch ein neueres, noch leistungsfähigeres System ersetzt. Zur Korrelation der Signale wird heute ein GPU-basiertes System verwendet.

Neben dem Korrelator wird 2009 ein zweiter Supercomputer auf den Markt kommen Hewlett Packard (HP) fügte hinzu, dass die offline führt Berechnungen durch. Dieser Supercomputer ist aus Standardservern aufgebaut und als sogenannter Linux HPC-Cluster. Dieser Supercomputer wurde gebaut von Beta-Grafik von Hengelo (OV).

Netzwerk

Das umfassende und superschnelle Glasfasernetz die alle Antennenstationen mit dem Rechenzentrum in Groningen verbindet, wird auch genutzt um Sensoren verbinden (a Antenne ist ein Sensor für Funkwellen), denn LOFAR ist eigentlich ein sehr großes Sensornetzwerk, das viel breiter einsetzbar ist. Nächster Astronomen auch gehen Agrarwissenschaftler und Geophysik das Netzwerk nutzen.

Im Januar 2011 wurden erstmals LOFAR-Antennen in mehreren Ländern (Niederlande, Frankreich, Deutschland und Großbritannien) gekoppelt, sodass ein Radioteleskop mit hoher Empfindlichkeit und sehr hohem Auflösungsvermögen (ca. 0,2 Bogensekunden) entstanden. Dies ist das erste Mal detaillierte Aufnahmen des RadiosQuasar 3C196, bei etwa 6,9 Milliarden Lichtjahr Entfernung.[3] Eine Station in Schweden befindet sich noch im Bau und soll Ende 2011 in Betrieb gehen.[3]

Andere Verwendung

Landwirte nutzen das Sensornetzwerk, um reale Präzisionslandwirtschaft üben können; Durch die Überwachung von Kulturpflanzen und die Untersuchung des Einflusses von Wetterbedingungen und Krankheiten wird Wissen über eine effiziente Steuerung von Produktionsprozessen entwickelt.

Geophysiker schließen seismische Schallsensoren an das LOFAR-Netzwerk an und können so den Boden der nördlichen Niederlande kartieren. Neue Daten über Senkung, Wasserverwaltung und Erdgasförderung stehen dabei zur Verfügung.

Externe Links

Siehe die Kategorie LOFAR von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.