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Lambert Hezenmans | ||||
Porträt des Hezenmans (1865), von Joseph Graves | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Lambertus Christianus Hezenmans | |||
| Geboren | 's-Hertogenbosch, 16. Oktober1841 | |||
| Verstorben | 's-Hertogenbosch, 28. April1909 | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Beruf(e) | Maler, Zeichner und Restaurierungsarchitekt | |||
| RKD-Profil | ||||
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Lambertus Christianus (Lambert) Hezenmans ('s-Hertogenbosch, 16. Oktober1841 - Dort, 28. April1909) war ein NiederländischMaler, Zeichner und Restaurierungsarchitekt.[1]
Leben und Arbeiten
Hezenmans[2] war der Sohn des Schweinemetzgers Adrianus Heesemans und Isabella Bovee. Er heiratete Johanna Clasina Jeuken, diese Ehe blieb kinderlos.
Er nahm Unterricht an der Königliche Schule für nützliche und bildende Künste in 's-Hertogenbosch, geleitet von JA. van der Ven. Als Maler machte er hauptsächlich Miniaturporträts auf Elfenbein.[3] 1857 ging er in das Atelier des Bildhauers Stephen Louis Veneman.[4] Veneman war an der Restaurierung des St.-Johannes-Kathedrale und wurde 1858 mit den äußeren Restaurierungsarbeiten beauftragt. Hezemans arbeitete auch an der Kathedrale. Nachdem Veneman 1863 einen Schlaganfall erlitt, übernahm Hezenmans seine Position, wurde aber erst fünf Jahre später zum Restaurationsarchitekten ernannt. Hezenmans wurde auch mit der Restaurierung unter anderem der Fassade des Rathaus von Gouda (1880-1883), der Rathausturm in Middelburg (1887), das Äußere des Peterskirche im Oirschot (1887) und Schloss Maurick im Vugt (1891-1892). Er war befreundet mit Pierre Cuypers, mit dem er an der Große oder St. Michael-Kirche (Zwolle). Hezenmans selbst entwarf eine Reihe von Gebäuden und neugotischen Kirchen für Acht, Meerveldhoven und Oerle. Er entwarf auch Statuen, Altäre, liturgische Gefäße und Glasfenster. Seine Fenster wurden hauptsächlich im Atelier von J. B. Capronnier in Brüssel.[5]
Er war mehrere Jahre Direktor der Ambachtsschool in 's-Hertogenbosch und unterrichtete um 1882 als Architekturlehrer an der Königlichen Schule. Er war Mitglied der La Société Française d'Archéologie, Ehrenmitglied und Mäzen der Gilde des Heiligen Bernhard und Mitglied der Provinzialgesellschaft der Künste und Wissenschaften in Nordbrabant. Als Mitglied der Nationalen Kommission zur Inventarisierung und Beschreibung der niederländischen Denkmäler der Geschichte und Kunst inventarisierte er zwischen 1903 und 1909 Denkmäler im östlichen Nordbrabant.
1908, vor 50 Jahren, begann Hezenman mit den Restaurierungsarbeiten am Sint-Jan. Er wurde ernannt zu Offizier im Orden von Oranien-Nassau und Ritter in der Orden des Heiligen Gregor des Großen und erhielt die päpstlich vergeben Pro Ecclesia et Pontifice. Hezenmans starb im folgenden Jahr im Alter von 68 Jahren. Er wurde begraben auf Friedhof Orthen, es Grabdenkmal der Hezenmans-Brüder ist heute ein Nationaldenkmal.
Arbeiten (Auswahl)
- Teichberg (1873), Örle
- Kirche St. Johannes der Täufer (1877), Oerle. Um 1910 abgerissen und durch das jetzige ersetzt Kirche St. Johannes der Täufer.
- Bischofskapelle auf Friedhof Orthen
- Klein Reeburg / Landhaus Roucouleur (1884), Vugt
- Presbyterium (1885), vor der St.-Barbara-Kirche in Bunnik
- Abtkirche des Heiligen Antonius (1886), acht
- St. Lambert-Kirche (1889), Meerveldhoven. Nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen und durch das neue ersetzt St. Lambert-Kirche.
- Pfarrhaus (1889), Breugele
- Entwurf für Gedenkstätte Triumphierende Maria, flankiert von zwei Engeln (1894), Oss
Bilder

Glasfenster St. John's Cathedral (1862)

Der Teichberg, Örle (1873)

Klein Reeburg (1884)

Presbyterium (1889)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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