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Rosorum-Anwesen ist ein ehemaliger Anwesen in der Gemeinschaft Arnheim in der niederländischen Provinz Gelderland. Es Landhaus liegt am Amsterdamseweg, auf einem Ausläufer des Moränenmassiv am Nordufer des Rhein. Vom Haus aus hat man einen Blick auf das Zentrum von Arnheim. Es wurde um 1850 im eklektischen Stil erbaut und ist im städtischen Denkmalregister eingetragen. Nach 2003 wurde das Haus von Vesteda Project BV in einen luxuriösen Apartmentkomplex für ältere Menschen umgewandelt. Es gibt auch zwei Dienstwohnungen auf dem Anwesen Chalet-Stil später sind beide in Privatbesitz.
Der größte Teil des ehemaligen Anwesens ist ein öffentlicher Park mit einem Halfpipe für Skater und die Arnheims Labyrinth, ein urbaner Garten mit besonderen Pflanzen.[1]
Geschichte
Gasthaus
Im 17. Jahrhundert gab es an der Stelle des heutigen Herrenhauses ein Gasthaus namens Rosorum. Eine mögliche Erklärung für diesen Namen ist, dass diese oder das Gelände, auf dem sie errichtet wurde, zum Besitz des geldländischen Kriegsherrn gehörten Maarten van Rossum. Das Gasthaus wurde Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissen.
Villa
Der Arnheimer Architekt Fromberg baute an der Stelle des Gasthauses ein neues Haus. Dies mag er im Auftrag der Amsterdamer Hendrikje Martinus, der Witwe von Hendrik Jan Verweerd, getan haben, aber Fromberg agierte auch oft selbst als eine Art Projektentwickler. Damals war es noch eine freistehende Villa statt einer Immobilie.
Zwischen 1852 und 1871 (dem Tod von Frau Martinus) wurde von den bekannten Landschaftsarchitekten ein Garten um das Haus angelegt J.D. Zöcher und Sohn.[2] Der Bau war typisch für eine Arbeit, an der Zocher sen. und sein Sohn gemeinsam arbeiteten. Der Garten hatte architektonische Elemente wie eine Teekuppel, die mit der Arbeit von Zocher sen. übereinstimmt, aber die Gestaltung griff auch die umgebende Landschaft auf, die typisch für die Arbeit seines Sohnes war LP Zöcher. Das Anwesen Rosorum bestand aus dem Landschaftsgarten und den umliegenden Feldern (die sich bis zur teilweise vorhandenen Hecke erstreckten). Das Fundament der Teekuppel ist noch im jetzigen Garten vorhanden. Das hat das Landschaftsarchitekturbüro Poelmans Reesink 2009 in die neue Gartengestaltung einfließen lassen.
Am Ende des 19. Jahrhunderts (1884 oder früher) gelangte Rosorum in die Hände der Familie Van Wageningen. Dies war eine wohlhabende Patrizierfamilie, die viel in das Haus und das umliegende Gelände investierte. Auch die untere Van Wageningenstraat ist nach ihnen benannt. Herr. Hendrikus Jetse Samuel Maurits wurde am Dekemastate in Jelsum und stammten hauptsächlich von friesischen Regentenfamilien ab. Sein Vermögen stammte unter anderem von seinem Großvater Samuel Crommelin aus der Patrizierfamilie crommeline. Hendrikus heiratete 1872 in Ede Jacoba Gerarda Romein, die Witwe seines jüngeren Bruders Frederik, und sie zogen zwischen 1872 und 1884 nach Arnheim auf Rosorum.
Auch Jacobas Mutter zog mit. Sie liegt wie Hendrikus und Jacoba im Mausoleum die die Familie auf dem Friedhof gebaut hatte Moskaua.
Erweiterung des Anwesens
Das Anwesen und wahrscheinlich auch das Haus wurden von der Familie Van Wageningen und insbesondere von Jacoba, die 1905 Witwe geworden war, erheblich erweitert. Jedenfalls hatte das rechte Haus um 1930 einen Turm, den es ursprünglich nicht hatte. Um das Haus herum wurde Land erworben. Es gab auch eine Remise, die ungefähr an der Stelle gestanden haben muss, an der sich der Bakenbergseweg vom Amsterdamseweg abzweigt.[3]
Die heutigen Diensthäuser wurden zwischen 1905 und 1913 gebaut. Haus de Sternenberg, das etwas höher auf der Moräne liegt, hatte ein Sichtrecht, das auf dem Gelände um Rosorum ruhte, was den Bau um das Haus Rosorum behinderte. Möglicherweise wurden deshalb die angrenzenden Bestandsgebäude gekauft und abgerissen, um dort die neuen Dienstwohnungen errichten zu können. Auf der rechten Seite, Ecke Weg entlang Klim en Dal, 1905 im damals beliebten05 Chalet-Stil ein Gärtnerhaus mit einer Garage, das gegen den vorbestehenden neoklassizistischen Stil gebaut wurde Orangerie Auf. Links (etwas später) wurde das Landhaus Mariaburg gekauft, wo der Maler Corstian Hendrikus de Swart gelebt hatte, und wo auch immer seine Tochter, die Bildhauerin Saar wurde geboren. An dieser Stelle entstand ein zweites Haus im Stil des Gärtnerhauses. Der Neede-Züchter J.C. Damste. Damsté entwickelte sich zu einem renommierten Rosenzüchter. Seine Kataloge mit verschiedenen Rosenarten werden in der Bibliothek der Universität Wageningen aufbewahrt. Wo sich der Gärtner wohl nur um den Garten direkt um das Haus herum kümmerte, nutzte Damsté das gesamte Gelände, sowie wahrscheinlich auch die Orangerie. Die Orangerie und das unmittelbar dahinterliegende Gelände (die heutigen Schrebergärten am Weg entlang Klim en Dal) wurden von einem Betonzaun aus dem späten 19. Jahrhundert ummauert, ähnlich dem Zaun, der auf dem weiter entfernten Anwesen noch vorhanden ist. Lichtenbeek. Einige Pfosten und Teile des Zauns sind neben dem Haus und rund um die Schrebergärten noch sichtbar. Damsté züchtete seine Rosen speziell in diesem ummauerten Garten.
Erholungsheim
Jacoba Gerarda van Wageningen-Romein starb 1931. Ihren Nachlass, einschließlich eines großen Geldbetrages, vermachte sie der Stiftung Pro Senectute, damit diese Stiftung daraus ein Altersheim für evangelische ältere Damen machen konnte. Dafür baute Architekt Gerrit Feenstra große Seitenflügel, um ihm sein heutiges Aussehen zu verleihen.
Unmittelbar nach dem Krieg wurde es zeitweise als Notlazarett für das zerstörte Deaconessenhuis genutzt, wohin die Kranken angeblich per Essensaufzug transportiert wurden. Das Pflegepersonal blieb im nahegelegenen Landhaus De Sterrenberg. 1955 wurde es wieder ein Erholungsheim, bis es 1982 verkauft wurde und anschließend mehrmals Besitzer und Bestimmungsort wechselte. Ab 1993 war es ein Asylbewerberzentrum. Im Jahr 2003 wurde es an Vesteda project bv verkauft, die es in eine Wohnanlage umbauen ließ.[4]
Orangerie
Das Orangerie ist wahrscheinlich die einzige Orangerie in den Niederlanden, die sich im ersten Stock befindet. Die Lage an der Moräne sorgt für diese besondere Bauweise. In einer Orangerie, schwer Kübelpflanzen geparkt und dann ein Pflanzenraum im ersten Stock ist nicht praktikabel. Die Orangerie Rosorum hingegen liegt halb auf einem Hügel und hatte darunter einen Heizraum. Ursprünglich ermöglichte eine Schiebetür den Zugang durch die Garage des etwas höher gelegenen Personalwohnheims, sodass Pflanzen noch relativ einfach hereingebracht werden konnten.
Sowohl die Bautechnik des späten 19. Jahrhunderts als auch die reiche Ausführung mit breitem Zierleisten am Dach und einem in Blockverband verputzten Keller lassen vermuten, dass die Orangerie auch in der Zeit des Besitzes der Familie Van Wageningen erbaut wurde. Es ist bekannt, dass Frau Van Wageningen Kübelpflanzen auf dem Anwesen hatte.
Die Orangerie hatte sowohl an der Süd- als auch an der Ostseite große Fenster, deren Südseite bei einer Restaurierung im Jahr 2010 in ihren Konturen reduziert wurde. Ursprünglich konnten diese mit Holzläden abgeschirmt werden. Im Inneren bestehen die unteren anderthalb Meter des Stucks aus Zement, der wasserdicht ist. Der Rest des Raumes ist weiß verputzt, um das Licht zu reflektieren. Im Boden sind noch die Stützen sichtbar, auf denen wahrscheinlich die Heizkörper platziert waren. Auch Teile der Röhren sind zu finden.
Der ursprünglich ummauerte Garten in der Nähe der Orangerie wird Anfang des 21. Jahrhunderts vom Kleingartenverein Heijenoord genutzt.
Dienstwohnungen
Die Diensthäuser hatten ihre eigene bewegte Geschichte. Ab den achtziger Jahren, im Gebäude des Züchters Damsté,[Quelle?] seit geraumer Zeit aktiv das Bordell 'Club Exclusive', welches 1998 von dem bekannten Kriminalreporter gekauft wurde Martin Kok, die 2016 liquidiert wurde.[5] Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist es eine private Residenz.
Im Haus der anderen Dienstboten wohnte der Gärtner Jan Cornelissen, der fast sein ganzes Leben lang für Frau Van Wageningen gearbeitet hatte.[6] Nach dem Tod von Mrs. Van Wageningen reiste vor seinem hohen Alter nach Oosterbeek ab und das Gärtnerhaus wurde Ende der 1930er Jahre von Pro Senectute an Mr. J. H. van der Meulen, Direktor der Chemisch-Technischen Industrie in Arnheim. Auf dem Anwesen baute er eine Scheune, in der er mit Farben experimentierte. Van der Meulen forschte nach Möglichkeiten der Lederlackierung (Patent) und beriet die en AKU, Vorgänger der Farbabteilung von AKZO Nach seinem Tod zog seine Frau um und das Gärtnerhaus mit der Orangerie ging in die Hände der Gemeinde Arnheim über. Zwischen 1962 und 1964 stand es leer, bis es von Künstlern der Gruppe um De Kameleon wie Jacques Magendans, die eifrig nach Atelierräumen suchten, besetzt wurde, seine Nutzung als Atelier legalisiert wurde und fast ein halbes Jahrhundert lang die Basis bildete von Operationen für verschiedene Arnheimer Künstler. 2009 verkaufte die Gemeinde das inzwischen baufällige Gebäude an eine Privatperson.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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