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Das Lateralisierung ist die Phase in der neuromotorische Entwicklung wo links oder rechtsGehirnhälfte seine Dominanz oder Spezialisierung erwirbt (siehe auch: Körperschema und Hemisphärische Spezialisierung).
Mobilität
Vor dem Alter von etwa sechs Jahren benutzt das Kind in der Regel beide Hände und Füße gleichermaßen. Die Bewegungen sind das Spiegelbild der anderen. Das Kind hat noch keinen Sinn für links und rechts. Ab dem sechsten Lebensjahr setzt die Lateralisierung ein: Die Zusammenarbeit beider Hände entwickelt sich mit einer gewissen „Aufgabenteilung“; eine Hand führt aus, die andere hilft. Die bevorzugte Hand/der bevorzugte Fuß wird die Aktion zunehmend ausführen. Nach der Lateralisierungsphase zeigt sich eine rechte oder linke Dominanz. Als Ergebnis, Rechtshändigkeit oder Linkshändigkeit entschlossen. Es wird geschätzt, dass etwa 85 bis 90 Prozent der Menschen Rechtshänder sind. In seltenen Fällen kommt es zu Zweihändigkeit. Beidhändige Menschen haben die gleiche Fähigkeit beider Hände.
Sprache
Lateralisierung kann sich auch auf die Spezialisierung der Gehirnhälften auf bestimmte kognitive Aufgaben beziehen. Das deutlichste Beispiel für eine solche Spezialisierung ist Sprache, die bei den meisten Rechtshändern von der linken Gehirnhälfte gesteuert wird. Das endgültige Muster der Unterschiede in der linken und rechten Hemisphäre, das im Erwachsenenalter erreicht wird, wird auch als . bezeichnet Lateralität erwähnt. Auch die rechte Hemisphäre weist einen gewissen Spezialisierungsgrad auf: Sie scheint beispielsweise eher mit Funktionen wie Gesichtserkennung und Musikalität.
Der Zeitpunkt und die Klarheit der Lateralisierung sind von Person zu Person unterschiedlich. Eine verzögerte Lateralisierung kann Lernschwächen denn das Gefühl und das Verständnis der Begriffe links und rechts sind beim ersten Lesen, Schreiben und Rechnen wichtig. Manche Menschen entwickeln sich nicht zu einer klaren Dominanz und bleiben beidhändig.