WikiDer > Lears Ara
| Lears Ara IUCN-Status: Gefährdet[1] (2020) | |||||||||||||
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| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||
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| Anodorhynchus leari Bonaparte, 1856 | |||||||||||||
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Das Lears Ara (Anodorhynchus leari) ist ein Papagei aus der Gattung der Blauaras (Anodorhynchus). Der Vogel ist eng mit dem blaugrauen Ara verwandt. Der Vogel verdankt seinen Namen dem Dichter Edward Lear die eine große Anzahl von Zeichnungen und Gemälden von Papageien gemacht hat. Der kräftige große Schnabel ist schwarz gefärbt.
Aussehen
Dieser Vogel erreicht eine Länge von etwa 75 Zentimetern und ein Gewicht von 950 Gramm. Der Vogel ist metallisch blau. Auf der Wange ist die Haut kahl und gelb gefärbt. Der Ring um die Augen ist ebenfalls kahl und gelb gefärbt.
Lebensraum
Der Lears-Ara ist ein Papagei, der endemisch ist in Brasilien. Über den Lebensraum dieses Vogels war lange Zeit wenig bekannt. Nach der Entdeckung dieses Vogels im Jahr 1856 wurde der Vogel in freier Wildbahn wiederentdeckt Bahia, Brasilien 1978 vom Ornithologen Helmut Sick. Der Vogel lebt hauptsächlich in und um die Lucuri-Palme (Syagrus Coronata).
Essen
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus den Früchten der Licuri-Palme, ergänzt mit anderen Früchten, Nüssen und Samen.
Reproduktion
Dieser Ara nistet nicht in Baumhöhlen, sondern in Sandsteinfelsen. Sie machen kleine Hohlräume im Sandstein. Das Weibchen legt 1 bis 2 Eier in das Nest, die nach einer Inkubationszeit von etwa einem Monat schlüpfen. Nach fast 100 Tagen verlassen die Jungen ihr Nest. Die Brutzeit ist von Dezember bis Mai. Wenn der Vogel zwischen 2 und 4 Jahren alt ist, ist er geschlechtsreif. Der Vogel lebt zwischen 30 und 50 Jahren.
Gefährdet
Die Population des Lears-Aras betrug 1994 nur etwa 140 Individuen. Nach einer großen Rettung zum Schutz dieser Art betrug die Population im Jahr 2007 etwa 750. Der starke Rückgang der Sittiche war hauptsächlich auf den Rückgang des Lebensraums zurückzuführen. Die Vögel sind stark von der Licuri-Palme abhängig. Mitte der 1990er Jahre betrug die Zahl der ausgewachsenen Lucuri-Palmen nur noch 1,6 % der Gesamtzahl der Palmen der Vorjahre. Um diese Vögel zu schützen, sind die Bäume jetzt ebenso geschützt wie die Sandsteinfelsen.
Bilder

Der Vogel nach Edward Lear

Im Zoo von Rio de Janeiro
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
