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Leendert Lafeber (Schoonhoven, 21. Oktober1894 – Hoogeveen, Der 9. Mai1967) war ein NiederländischWiderstandskämpfer während der Zweiter Weltkrieg.
Lafeber war Anstreicher und lebte mit seiner Frau zusammen Immigje Kiers in einem kleinen Haus in der Schutstraat 155 in Hoogeveen. Ab Kriegsausbruch war das Ehepaar im Widerstand aktiv.
Während der Mobilmachung war Lafeber für die Luftverteidigung tätig und während des Krieges half er Flüchtlingen, Unterschlupf zu finden. Der Student Wim Dekker aus Warmond versteckte sich drei Jahre lang in ihrem Haus. Lafeber versteckte das Radio vor dem städtischen Empfänger und dort hörte er und auch der Hausarzt Piet Kooiman und Wim Dekker zum BBC. Sie beschlossen, die Nachrichten abzutippen und als illegale Zeitschrift in einer Auflage für hundert Adressen zu verteilen. Seine Frau und ihr 12-jähriger Sohn Leendert Lafeber junior lieferten die Post in Girokuverts aus. Widerstandskämpfer Jan de Jonge lieferte dünnes Papier und Kohlepapier und Kooiman hatte eine große Remington Schreibmaschine zur Verfügung gestellt.
Ihr Haus wurde auch zu einem Transitversteck. Oberschwester kam aus dem Krankenhaus Tinie Zijlstraße mit Menschen, die für ein paar Tage Schutz brauchten. Es waren jüdische und nichtjüdische Untergetauchte und von den Deutschen gesuchte Widerstandskämpfer. Im 1942 Mit ihnen tauchte lange Zeit das jüdische Ehepaar Frits und Lida van Buuren aus Haarlem unter. Piet Kooiman fragte sie, ob sie dies tun wollten.
Der Kartoffelkeller von Lafebers Haus war auch ein Lagerort für große Mengen gestohlener Verteilungsscheine, die von den Knokploegen van Meppel und Hoogeveen oder dem Duo Nico-Victor begangen wurden. Lafeber kümmerte sich auch um die Verteilung auf die vielen Verstecke. Das Haus wurde auch vom Widerstand zur Zwischenlagerung von Waffen genutzt. Das Haus wurde damit zu einer bekannten Schlüsseladresse für das Illegalitätsnetzwerk von Meppel und Hoogeveen.
Da Lafeber ein bescheidener Mann war, der nicht gerne angeben wollte, was er getan hatte, schwieg er nach dem Krieg noch Jahre über seine Arbeit. Er hat es gerade bekommen Bernhards Pin nach dem Krieg, wollte dies aber nie in der Öffentlichkeit tragen. Erst Jahre später, auf 27. Februar1996 folgte der internationalen Anerkennung für die vielen Aktivitäten von Leendert und seiner Frau, als beide posthum den Staat Israel verließen Yad Vashem-Preis für ihre Arbeit erhielten und ihre Kinder erhielten es in Israel.