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EIN Lesemuseum oder Leseschrank ist eine private Einrichtung, in der Mitglieder gegen Zahlung eines (hohen) Mitgliedsbeitrags Zeitschriften, Zeitungen und Bücher lesen können.
Die meisten Lesemuseen in den Niederlanden wurden im 19. Jahrhundert gegründet. Der Aufstieg der öffentlichen Bibliotheken zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte oft zur Abschaffung der Lesemuseen.
Die Mitglieder der Lesemuseen waren hauptsächlich Männer aus dem gehobenen Bürgertum. In einigen Städten wurden Lesemuseen speziell für Frauen eingerichtet, z Lesemuseum für Frauen in Amsterdam oder die Frauenlesemuseum in Den Haag.
Diverse Lesemuseen
- Das Amsterdam Lesemuseum, eine Lese- und Männergesellschaft (1800 - 1932)
- Lesemuseum für Frauen in Amsterdam (1877 - 1966)
- Es Frauenlesemuseum in Den Haag. Seit 1970 sind auch Herren im Frauenlesemuseum zugelassen
- 1859 wurde in Rotterdam ein Lesemuseum mit dem Namen 'Das Rotterdamer Lesekabinett'. Diese Bibliothek existiert noch als Teil der Universitätsbibliothek.
- Die Union Lesemuseum in Utrecht (1836 - 1896)
- Es Lesemuseum in Leiden (1852 - 1876)
- Die Union Lesemuseum in Groningen