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Leo Pagano
Leo Pagano (2.vl) mit Henk Schijvenaar beim Spiel EDO - AGOVV 1952.

Leonardus Joseph Stephanus (Leo) Pagano Mirani (Amsterdam, 13. März1920 - 16. Juli1999) war ein Niederländisch Radioreporter.

Er war der Sohn von Johannes Fransiscus Pagano Mirani (Beamter) und Jacoba Banen. Nach der High School tauchte er während der Zweiter Weltkrieg unter und er studierte Politik Louis Beelder katholische Staatsmann. Pagano arbeitete bis 1944 bei Philips in Eindhoven und schrieb Die Maasbode und Die Sportchronik.

Pagano begann seine Radiokarriere als Nachrichtensprecher bei Radio Resurgent Niederlande, der Vorläufer der Weltweiter Rundfunk. Von 1945 bis 1947 war er in der Wirtschaftsfahndungsabteilung tätig. 1947 trat er der KRO. Am 20. September 1947 debütierte er als Radioreporter für das Fußballspiel Niederlande-Schweiz (Ergebnis 6-2). Er machte auch unzählige Male die Radioreportage des niederländisch-belgischen Fußballklassikers. Lyricist schrieb speziell für Paganos Wettbewerbsberichte: Jan de Cler das berühmte Fußballlied geh Holland geh zur Musik von Dico van der Meer. In der Halbzeit und nach dem Spiel sang De Cler den hastig gereimten Spielbericht.

Zwischen 1948 und 1964 besiegte er sechs Olympia. Er spezialisierte sich auf Fußball-, Leichtathletik-, Radsport-, Tennis- und Skating-Reportagen.

Während seiner KRO-Zeit wurde Pagano auch regelmäßig in der allgemeinen Berichterstattung eingesetzt. So verfolgte er zum Beispiel Staatsbesuche für die gemeinsamen Sender Iran und Thailand. Er drehte auch Radiodokumentationen über niederländische Auswanderer in Australien und Kanada.

1965 wurde er überraschend stellvertretender Direktor der Zentralkammer für Handelsförderung, dem Vorgänger des heutigen Niederländischen Zentrums für Handelsförderung (NCH). Er blieb freiberuflicher Fußballreporter für das NOS-Radioprogramm Entlang der Linie.

Zehn Jahre später kehrte er jedoch nach Hilversum zurück, diesmal an die AVRO. Dort war er hauptsächlich Parlamentsredakteur. Bis zu seiner Pensionierung 1985 moderierte er Programme wie AVROs Radionachrichten und die politische Kolumne Battle of Nieuwspoort. Während dieser Zeit war er weiterhin freiberuflich als Sportreporter tätig.

Ab Ende der 1950er Jahre war Pagano auch als Fernsehreporter bei Fußballspielen zu hören, etwa fünf Jahre später Olympia, das Elf-Städte-Tour und der Tour de France.

Er ist der Vater des Journalisten Rolf Pagano.