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Leonid Kutschma | ||||
Leonid Kutschma. Foto: Antonio Cruz/ABr | ||||
| Geboren | 9. August1938 Chaikino, Sovietunion | |||
| Politische Partei | KPdSU (1960–1991) unabhängig (1991-heute) | |||
| Partner | Ludmila Talalajeva | |||
| Beruf | Politiker | |||
| Religion | Ukrainisch-Orthodoxe | |||
| Unterschrift | ||||
| 2. Präsident der Ukraine | ||||
| Ernennung | 19. Juli1994 | |||
| Schlussendlich | 23. Januar2005 | |||
| Vorgänger | Leonid Kravchuk | |||
| Nachfolger | Viktor Juschtschenko | |||
| 2. Premierminister der Ukraine | ||||
| Ernennung | 13. Oktober1992 | |||
| Schlussendlich | 22. September1993 | |||
| Präsident | Leonid Kravchuk | |||
| Vorgänger | Valentyn Symonenko | |||
| Nachfolger | Vitaliy Masol | |||
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Leonid Danylovych Kutschma (ukrainisch: еонід Данилович учма) (Chaikino, 9. August1938) war der zweite Präsident von Ukraine von 1994 bis um 2005. Vom 13. Oktober 1992 bis 22. September 1993 war er der zweite Premierminister der Ukraine.
2001 geriet er in einen Skandal, als der kritische Journalist Georgi Gongadze plötzlich verschwunden, dessen kopflose Leiche Wochen später in einem Wald nahe der Hauptstadt gefunden wurde Kiew. Die heimlich von einem Leibwächter des Präsidenten angefertigten Tonbandaufnahmen deuteten darauf hin, dass der Präsident angeordnet hatte, Gongadze "zu behandeln". Die Tonbänder enthüllten auch eine Reihe anderer Dinge: Einschüchterung und Drohungen gegen Journalisten und Parlamentarier, Korruption und Bestechung, Wahlbetrug, geheime Waffenlieferungen zu Irak und anderen Ländern usw. Der Oberste Gerichtshof gewährte ihm Immunität für während seiner Regierungszeit begangene Verbrechen.
Bei den Präsidentschaftswahlen 2004 schien der von Kutschma unterstützte Amtsinhaber zunächst PremierministerViktor Janukowitsch Kuchmas Nachfolger zu werden, aber danach weit verbreitete Proteste wegen angeblicher großräumiger Wahlbetrug der zweite Wahlgang wurde wiederholt. Diesmal die Western- sympathischer Oppositionsführer und ehemaliger Premierminister Viktor Juschtschenko Gewinner. Die Anklagen gegen Janukowitsch und seine Unterstützer wegen Unregelmäßigkeiten und Betrugs wurden abgewiesen und Juschtschenko wurde am 23. Januar 2005 vereidigt.
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