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Leroy Jenkins

Leroy Jenkins (Chicago, 11. März1932 - New York, 24. Februar2007) war ein amerikanisch Komponist und Free-Jazz-Violinist. Er war ein Pionier neuer Geigentechniken in der Avantgarde-Jazz. Seine Musik enthielt Elemente der Blues, bebop und klassische Musik.

Biografie

Jenkins begann im Alter von acht Jahren Geige zu spielen. Er war ein Schüler von Walter Dyett an der DuSable High School in Chicago, wo er auch Alt-Saxophon gespielt. Er machte seinen Abschluss in Florida A&M University (auf der Violine), danach unterrichtete er von 1965 bis 1969 an Schulen in Chicago. In diesen Jahren engagierte er sich auch in der Verein zur Förderung kreativer Musiker*innen (AACM), die sich unter anderem bemühte, Musikern im Free Jazz mehr Aufführungsmöglichkeiten zu geben. Hier kam er in Kontakt mit dem Mitbegründer dieses Musikerkollektivs, Muhal Richard Abrams, und Saxophonist Anthony Braxton.

Ende der 1960er Jahre gründete er mit Braxton andton Wadada Leo Smith die Gruppe Kreatives Bauunternehmen auf. Die Gruppe machte zwei Rekorde. Ab 1970 lebte Jenkins in New York, wo er drei Monate lebte Ornette Coleman wohnte. In New York machte sich Jenkins in der Avantgarde-Szene einen Namen und war Carla Bley gebeten, die Aufnahmen für die Platte abzuspielen 'Rolltreppe über den Hügel. 1971 gründete er mit KontrabassistSirone und Schlagzeuger Jerome Cooper der Dreier Revolutionäres Ensemble was für die Entwicklung der improvisierte Musik. Die Gruppe überbrückte die Lücke zwischen Jazz und Neuer Musik und war bis 1977 aktiv. Das Trio machte sechs Platten, die ein hohes musikalisches Niveau aufwiesen, aber im kommerziellen Sinne nicht sehr erfolgreich waren.

Ab den späten 1970er Jahren spielte Jenkins viel mit kleinen Gruppen, wie einem Quintett und Trio mit Anthony Davis und Andrew Cyrille. Er gab Solokonzerte und hatte eine Gruppe, Stachel, mit dem er 1984 einen Rekord aufstellte. 1987 spielte er in einer Gruppe von Cecil Taylormit denen er durch Europa tourte. Im Jahr 2004 haben die Mitglieder von Revolutionäres Ensemble kurz wieder zusammen und machte in diesem Jahr auch einen Rekord.

Auch als Komponist machte sich Jenkins einen Namen. Bereits 1975 schrieb er „For Players Only“. Er schrieb die Oper 'Editorial' und komponierte mit Ann T. Greene für das Musiktheater 'Die Mutter der drei Söhne' (für die München Biennale), 'Fresh Faust' und 'The Negros Gräberfeld'. Er schrieb auch mit Homer Jackson 'Die drei Willies' und komponierte Werke für Sinfonieorchester und zum Beispiel die Soldat Streichquartett. Er arbeitete auch als Pädagoge.

Diskografie

  • Nur für Spieler, JCOA, 1975
  • Solokonzert (wohnen), Indien Navigation, 1977
  • Lebenslange Ambitionen (Leben mit Muhal Richard Abrams, Schwarzer Heiliger, 1977
  • Die Legende von Ai Glatson, Schwarzer Heiliger, 1978
  • Space Minds/Neue Welten/Survival America, Tomate, 1978
  • Gemischtes Quintett, Schwarzer Heiliger, 1979
  • Geradeaus/Endlich frei, Rot, 1979
  • Urban Blues (mit der Gruppe Stachel, Schwarzer Heiliger, 1984
  • Leroy Jenkins Live!, Schwarzer Heiliger, 1992
  • Themen und Improvisationen zum Blues (live), Komponisten, 1924
  • Santa Fe, Schöne Musik, 1994
  • Solo, Schöne Musik, 1998
  • Space Minds, Tomate

Kreatives Bauunternehmen

  • Kreatives Bauunternehmen, Muse, 1970
  • CCC, Bd. 2, Muse, 1971

Revolutionäres Ensemble

  • Manhattan-Zyklen, Indien-Navigation, 1972
  • Vietnam, ESP, 1972
  • Die Volksrepublik, A&M, 1975
  • Die PsycheVeränderliche Musik, 1975
  • Position 369, Karma, 1977
  • Das Revolutionäre Ensemble wurde live im Moosham Castle aufgenommen, Innenstadt, 1977
  • Und nun..., Pi, 2004