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buchstäblich war ein Universitätsmagazin der FakultätNiederländisch des Radboud Universität Nimwegen, die zwischen 1987 und 2001 etwa 3 bis 6 Mal im Jahr erschien. Es entstand als "Institutsmagazin Nederlands" der damaligen Katholische Universität Nijmegen, gegründet von Studenten der niederländischen und allgemeinen Literatur.
Der erste Band enthält bereits einige Namen junger Autoren, die in den ersten 6 bis 10 Jahren weiterhin eine Rolle im Magazin spielen werden: Martin Hilferink, Arjan Melger, Rolf Bosboom und René Vossen. Anfangs eng mit dem Niederländischstudium in Nijmegen verbunden, entwickelte sich die Zeitschrift zu einer ernsthaften Literaturzeitschrift für und von (ehemaligen) Studenten. Die Gestaltung des Magazins war zunächst recht primitiv: geheftete, getippte Kopie, Handarbeit, aber mit einem skurrilen Umschlag.
Von Anfang an bot das Magazin Platz für Geschichten, Gedichte und Essays, aber zunächst auch Nachrichten aus der akademischen Welt der Nimwegener niederländischen Gelehrten. Ein Rückblick auf Umberto Eco's Wie schreibe ich ein Skript, Nachwirkungen der Studenten(Protest-)Bewegung in Form einer Klage über die bevorstehenden Kürzungen im Bildungswesen, Cartoons von Cees Bastings und zum Beispiel ein Essay über Wittgenstein und die Sprache. Auch prominente Literaturprofessoren wie Wim Bronzwaer zur Zeitschrift beigetragen.
2001 wurde Letterlik zusammen mit der Literaturzeitschrift P.S. unter dem Namen Auf rauen Brettern. Das Konzept änderte sich zu einem Magazin, das unangefochtenen Schriftstellern und Dichtern eine Bühne bieten will.
Professionalisierung
Ab Band 3 setzt die Professionalisierung ein: Nach und nach entsteht ein spezifisches, professionell anmutendes Layout mit viel Aufmerksamkeit für die Typografie, die in den typografischen Experimenten von Arjan Melger gipfeln. Auch zum ersten Mal Themennummern, etwa das Klischee in der Sprache, Professionelle Poesie und Trivialliteratur. Auch inhaltlich gibt es einige Änderungen. Die Bände 3 bis 5 enthalten noch viele Dinge über die Besonderheiten von Universität und Studenten, aber ab Band 4 gibt es immer ernstere Artikel zur Literatur. Auch das Niveau der Gedichte und Geschichten steigt. Ein Interview mit Kees Fens, ein Artikel über Daniil Charms, den Niederländer als Literaturkritiker, über Anwalt der Hähne von A.F.Th. Van der Heijden. Ehemalige Redakteure bleiben als feste Mitarbeiter oder in der Redaktion treu. Einer der Höhepunkte von Band 5 ist das Sonderheft zur Trivialliteratur.
junges Blut
1991 wurde die Redaktion um Danny Habets und Nicole Nooijen erweitert. Gemeinsam mit den verbliebenen Redakteuren setzten sie unter der Leitung von Gerald van Koert, der nun explizit zum ersten Chefredakteur ernannt wurde, den professionelleren Kurs des Magazins fort. Artikel über die Gedichte von Baudouin Buch, Über Marguerite Duras, Willem Frederik Hermans, Couperus in Nimwegen, Umberto Eco's Interpretationen, Geschichten von Arjan H. Melger, Französische Küste, und Gedichte von Danny Habets und René Vossen zierten die Bände aus den frühen 1990er Jahren.
Lustrum-Nummer
Ein Highlight war das erste Jubiläumsnummer, die unter dem Namen erschien Dekor ändern und in denen bekannte niederländische Autoren und Literaturwissenschaftler veröffentlichten wie J.J.A. nett, Jacques Kruithof, Ton van Reen, Nol Gregor, Theun de Vries, battus, Karel Reijnders, Guillaume van der Graft, Sybren Polet und der Dichter H. H. ter Balkt. Erstmals wurde auf das übliche A4-Format verzichtet, was der Folge den Charakter einer Sammlung verleiht, wobei viel Wert auf Sorgfalt und Typografie gelegt wurde.
Nach dieser Lustrum-Ausgabe, die als Doppelausgabe diente, erschienen in Band 7 wieder vier Folgen. Im Bereich der kreativen Arbeit bedeutete dies, dass junge und teilweise unerfahrene Schriftsteller und Dichter wie Arjan H. Melger, Danny Habets und Martijn Jacobs ihre Position weiter ausbauen konnten. Im Bereich der Typografie gipfelt der 8. Band in der Verwendung der fetten Bodonia-Brief und immer mehr Zwischentexte (meist Zitate aus dem Artikel).
Ein neues Format
In diesem Jahr entstand eine fast neue Redaktion, die dem Magazin ein anderes Erscheinungsbild verlieh. Das A4-Format verschwindet endgültig und es entsteht eine nüchternere Zeitschrift im A5-Format mit dem Untertitel "Jijdschrift voor de Literatur". Mit diesem Untertitel und dem völlig anderen Erscheinungsbild distanzieren sich die Redakteure von früheren Generationen, was zu einer „Revolte“ unter den festangestellten Mitarbeitern führte. Die Beiträge waren nun von unterschiedlicher Qualität.
Eines der neuen Phänomene ist das Auftreten fester Abschnitte, etwa bei „Notizen“ zur Poesie, in denen auch ältere Literatur diskutiert wird (etwa Vergleiche zwischen Hooft und Achterberg).