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das Recht zu leben war der Name des ersten niederländischen Magazins von und für Homosexuelle. Sie wurde 1940 gegründet und wurde nach dem Krieg bis 1947 fortgeführt. Aus dem Leserkreis entstand 1946 die Shakespeare-Club, das 1949 in . umbenannt wurde Kultur- und Erholungszentrum, kurz COC.
Die ersten Pläne für das Magazin stammen aus der zweiten Hälfte des Jahres 1939. Die Redaktion wurde gebildet von Jaap van Leeuwen und Niek Engelschmann, der mit den Pseudonymen Arent van Santhorst und Bob Angelo unterschrieb. Der dritte Gründer war Hann Diekmann, der einige unverzichtbare Attribute mitbrachte: seinen Namen, eine Gironummer und eine Vervielfältigungsmaschine.
Zunächst das Blatt Unser Leben hießen, später aber nach dem Vorbild des langjährigen Schweizer Schwulenmagazins Menschenrechte, vor dem das Recht zu leben gewählt. Die Leserschaft des Magazins versammelte sich am 14. Januar1940 im Hotelrestaurant Atlantic in Amsterdam. Dieses Treffen kann als der Anfang dessen bezeichnet werden, was später werden wird COC wurde. Waren neben den Initiatoren unter anderem dabei Johan Ellenberger, der Kolonialbeamte und Schriftsteller J. H. François, Willem van Maanen, ehemaliger Offizier und Mitglied der Niederländisches wissenschaftliches humanitäres Komitee (NWHK), der Journalist Tom Rot, der Autor Jeff Last, Flip Tuyt, ein Psychiater, der Versicherungsangestellte André Geus und der erst 20-jährige W.H. Obstgarten.
Unter dem Decknamen das Recht zu leben die erste Ausgabe erschien in März1940. Diese hatte eine Auflage von ca. 300 Exemplaren und wurde Interessenten kostenlos zugesandt. Nach einem Monat waren es 110 Abonnenten. Dann Die Niederlande zwei Monate später von der by Deutsche besetzt war, war gerade die dritte Ausgabe von Levensrecht verteilt worden. Die Zeitschrift konnte erst nach dem Krieg weitergeführt werden. Die Abonnentenliste mit rund 190 Namen und Adressen wurde wegen befürchteter Verfolgungsgefahr von deutscher Seite vernichtet. Dass diese Befürchtungen berechtigt waren, zeigte die Razzia im NWHK von Jr. JA. Schörer im Juni 1940. Van Leeuwen hatte jedoch alle Namen und Adressen auswendig gelernt.
Das war praktisch, als 1946 Van Leeuwen und Engelschman ließen das Magazin neu starten. Im September 1946 erschien Nummer 4 in einer Auflage von 400 Exemplaren. Die Leserschaft des Magazins bildete erneut die Grundlage für einen Verein mit dem Namen Shakespeare-Club und die 1949 umbenannt wurde Kultur- und Erholungszentrum, kurz COC.
Das Magazin wurde unter dem Namen weitergeführt das Recht zu leben bestand bis Ende 1947 weiter. Das Phänomen der Kontaktanzeigen, die zu Unzucht, führte zu einem Verbot, das kaum noch abzuwenden war. Mangels der erforderlichen Papierverarbeitungserlaubnis konnte Levensrecht ab September 1947 nicht mehr veröffentlicht werden. Eine letzte Ausgabe erschien im Februar 1948. In den dazwischenliegenden Monaten war es einfacher Orgel und Schwarzes Brett erschienen.
Im Laufe des Jahres 1948 wurde für innere Angelegenheiten ein Schablonenblatt unter dem Namen Monatlicher Bericht, die allmählich der ersteren ähnelt das Recht zu leben kam zu scheinen. Das monatliche Bulletin wurde 1949 umbenannt Freundschaft, die bis 1964 dauern würde. In dieser Zeitschrift wurden keine persönlichen Anzeigen geschaltet; diese waren jedoch von Zeit zu Zeit in schablonierten internen Beipackzetteln enthalten, wie z 7 Tage C.O.C. und das gedruckte Blatt Die Switch-Zeitung.
Externe Links
- Recht auf Leben in der Digitalen Bibliothek des IHLIA
- 28 Homosexuelle in Krieg und Widerstand[toter Link]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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