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LiMux
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LiMux ist ein Linux-Projekt der Gemeinde München. Das Projekt schlägt 15.000 Arbeitsplätze vor[1] verfügbar arbeiten unter Linux zusammen mit der zugrundeliegenden IT wie such Server und Programme. Diese IT-Infrastruktur arbeitete zuvor mit Windows NT 4.0 und Microsoft Office. Die erste Migration fand im Juni 2004 statt und endete Ende 2008. Es ist eines der größeren Projekte, bei denen Quelloffene Software das proprietäre Software ersetzt. Die Abteilung AG-Benutzerfreundlichkeit (Usability) des Projekts befragt Nutzer, um Verbesserungen zu erzielen. Bis Ende 2012 würden 12.000 Computer unter Linux laufen. Ende 2013 wurde das Projekt mit der Migration von 15.000 Computern auf Linux abgeschlossen.[1]

Der Name LiMux setzt sich zusammen aus Lineinux und ichein.

Eine erfolgreiche Operation kann ein Grund für andere Regierungen sein, ebenfalls einen solchen Schritt zu unternehmen. Wien hatte ein ähnliches Projekt, Wienux Konfiguration. In Wien wurde es inzwischen eingestellt. Auch die Stadt Amsterdam entwickelt eine Linux-Version.[2] Es gibt auch ein ähnliches Projekt in Saragossa Konfiguration.

Geschichte

Anlass für das Projekt war die Ankündigung von Microsoft, dass die Unterstützung für Windows NT Ende 2003 enden würde. München hat daraufhin eine Vorstudie zur möglichen Gestaltung seiner IT-Landschaft in Auftrag gegeben, die unter drei Gesichtspunkten betrachtet wird: Wirtschaft, Technologie und Strategie. Die untersuchten Geräte reichten von vollständig Microsoft einerseits bis hin zu vollständig Open Source andererseits:

Das Ergebnis der Vorstudie war eine Gesamtgleichheit zwischen den beiden Betriebssystemen. Der Stadtrat entschied sich aufgrund der strategischen Sichtweise für die Sichtweise, bei der Open Source aufgrund der Herstellerunabhängigkeit im Vorteil war. Die Entscheidung implizierte, dass Open Source bevorzugt würde. Außerdem wurde entschieden, dass alle zukünftigen Anwendungen webbasiert sein müssen, damit die starke Verbindung zwischen Business-System (Server), Office-Anwendungen und spezifischer Software verschwindet.

Im Winter 2003 gereist Steve Ballmer, Manager von Microsoft, nach München zum Plausch mit BürgermeisterChristian Ude, um die Nachteile der Änderung hervorzuheben.

Zeitleiste

  • 2004 (Juni): Nach einem Jahr der Vorbereitungen und Pilottests wurde beschlossen, am 1. Juli mit dem Software-Umzug zu beginnen.[3]
  • 2004 (August): Das Projekt wird aufgrund von Unsicherheiten bezüglich Softwarepatenten vorübergehend ausgesetzt.[4]
  • 2006 (September): Die erste Testphase von LiMux endet[5]. Von 19. September2006 begann, Windows durch eine modifizierte Version von . zu ersetzen Debian mit K THE und OpenOffice.org. Die Softwareinstallation erfolgt automatisch durch FAI.
  • 16. Mai2007: Bürgermeister Strobl nahm das Zertifikat von TÜV IT für das IT-Projekt erhalten.[6]
  • 2011 (Dezember): Die Stadt München hat im vergangenen Jahr 9.000 der 15.000 Arbeitsplätze auf ihren selbst entwickelten LiMux-Client migriert. Damit liegt das Projekt über dem Zeitplan.[7]
  • 2012 (Oktober): München wählt LibreOffice über OpenOffice für seine lebendige Benutzergemeinschaft und bessere Codeaustauschbarkeit[8] (der Quellcode von LibreOffice ist GPL-lizenziert).
  • 2013 (Dezember): Das Projekt ist abgeschlossen. 15.000 Computer wurden auf Linux migriert.[1]

Migration zu OpenOffice.org

Die Migration zu OpenOffice.org (OOo) begann noch bevor Windows außer Betrieb genommen wurde, da OOo auch unter Windows funktioniert. Dafür wurde ein eigenes Tool namens „Eierlegenden WollMux“ entwickelt. Dies ist eine Bewerbung, geschrieben in Java, das über die UNO-Schnittstelle mit OpenOffice.org kommuniziert. WollMux ersetzt Microsoft Office-Programme wie:

  • Briefkopf-Layout
  • Formen
  • Textunterstützung beim Erstellen von Dokumenten
  • Layout und Verteilung

Im Jahr 2012 wurde beschlossen, OpenOffice durch LibreOffice zu ersetzen.[8]

Wissenswertes

  • Seit August 2006 hat der Münchner Zoo ein lebendes Maskottchen: den KönigspinguinGoniMux. Der Pinguin symbolisiert Smoking, das Maskottchen von Linux.[9]

Siehe auch

Externe Links