WikiDer > Leichtes Rudern
Leichtes Rudern ist Rudern für Leute, die nicht viel wiegen. Es wurde damals eingeführt, um auch kleineren Leuten die Möglichkeit zu geben, im Ruderboot auf hohem Niveau Leistung zu bringen. 1974 tauchte das leichte Rudern bei den Weltmeisterschaften (bei den Männern, 1985 bei den Frauen), auf der Olympia 1996 war es das erste Mal.
Bei Männern darf keiner der Ruderer einer Mannschaft 72,5 kg überschreiten, während der Mannschaftsdurchschnitt 70 kg oder weniger betragen darf. Bei Frauen betragen diese Gewichte 59 kg bzw. 57 kg. In den Monaten September bis Januar weist jede Gewichtsklasse ein gegenüber der Sommerzeit um 2,5 Kilogramm schwereres Gewicht auf.
Vor dem Skifahrer der Mannschaftsdurchschnitt gilt nicht, sie müssen die individuellen Gewichtsanforderungen erfüllen. Angesichts des Durchschnittsgewichts von 70 kg für leichte Männer können die Einzelgewichte pro Ruderer sehr unterschiedlich sein. Bei leichten „Achtern“ wird beispielsweise oft ein „Ausgleichspik“ gesehen: ein Ruderer, der mit seinem Gewicht den Pflugdurchschnitt senkt.
Bei einem Ruderrennen müssen sich leichte Ruderer ein bis zwei Stunden vor dem Start von der Rennleitung wiegen lassen.
Auf der Olympia in der leichten Klasse werden nur die Doppelkader für die leichten Damen und Herren gerudert.