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EIN Lichtsäule ist ein atmosphärischoptisch Phänomen in Form einer vertikalen Lichtsäule, die sich über oder unter einer Lichtquelle wie der Sonne oder dem Mond zu erstrecken scheint. Lichtsäulen gehören zur Familie der Heiligenschein und entstehen durch die Reflexion von Licht an hexagonalen Eiskristalle (normalerweise in Form von Zirrus- oder Cirrostratus-Wolken), die mehr oder weniger horizontal durch die Luft schweben und somit als Spiegel fungieren.[1]
Das Phänomen ist relativ häufig und oft bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang deutlich sichtbar (man spricht von a Solarsäule),[2] kann aber auch über künstlichen Lichtquellen auftreten.[3] Die Lichtsäule nimmt die gleiche Farbe wie das Leuchtmittel an und kann eine beachtliche Länge erreichen. Je nach Position des Betrachters zu den Eiskristallen und der Lichtquelle kann sich der Effekt sowohl oberhalb als auch unterhalb der Lichtquelle ausbilden.
Eine Lichtsäule kann in Kombination mit anderen Arten von Halos auftreten, wie z kleiner Kreis, Sonnenbaden, das parhelischer Kreis und Tangenten. Bei gleichzeitigem Auftreten dieser Elemente entsteht im Gesamtbild der Eindruck eines eingekreisten "Kreuzes" am Himmel, dessen vertikale Achse durch die Lichtsäulen und Tangenten, die Horizontale durch die parhelischer Kreis und der Sonnenbaden.
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