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Literarität ist eine Bezeichnung, mit der auf eine bestimmte Eigenschaft sprachlicher Kommunikation (in Texten, aber auch im mündlichen Sprachaustausch) hingewiesen wird, nämlich der literarische Charakter der sprachlichen Kommunikation. Dies bezieht sich auf einen komplexen Aspekt von Sprachedh der Aspekt, der sich von anderen Aspekten (wie dem Anziehenden, dem Kommunikativen usw.) dadurch unterscheidet, dass er sich nicht auf etwas außerhalb der Sprache bezieht, sondern durch den die Sprache auf sich aufmerksam macht. „Literarität“ steht also in direktem Zusammenhang mit der spezifischen Form der sprachlichen Kommunikation, dem Klang, der besonderen Art, wie Worte die Fantasie anregen usw.
Der Begriff wurde erstmals 1921 von den Russen verwendet LiteraturwissenschaftlerRoman Jakobson (Sein Text „Linguistik und Poetik“ findet sich in niederländischer Übersetzung in der Lehrbuch Allgemeine Literaturwissenschaft, 1977, p. 96-106).
„Literarität“ ist normalerweise ein Merkmal von characteristic Literatur aber nicht mit Literatur gleichzusetzen. Schließlich gibt es Sprache, die nicht zur Literatur gehört, aber einen Aspekt von Literarität hat – man denke nur an die markanten Slogans, die oft in der Werbung verwendet werden. Auf der anderen Seite gibt es auch sprachliche Äußerungsformen, die nicht direkt einen Aspekt der Literarität haben, die aber manchmal oder an manchen Stellen durchaus als Teil der Literatur gelten.
Literatur
- H. van Gorp, De Delabastita, R. Ghesquiere: Lexikon literarischer Begriffe, Martinus Nijhoff, Groningen, 2007. (8. Auflage), ISBN 9789001704957 .