WikiDer > Logikanalysator
Das Logikanalysator ist ein Messinstrument die zur Übertragung digitaler Signale vom Computer dientHardware- aufzuzeichnen und zu analysieren. Da es sich um ein relativ neues Spezialgerät handelt, wird die englische Bezeichnung verwendet. Darüber hinaus wird es auch verwendet, um alle Arten von digitalen Schaltungen zu studieren und zu analysieren.
Mit dem Logikanalysator werden beispielsweise die digitalen Daten von a Zentralprozessor, einen Speicherchip oder die Signale an die Festplatte beobachtet werden. Im Allgemeinen werden viele Kanäle gleichzeitig aufgezeichnet. Der Anschluss der Messleitungen erfolgt in der Regel mit einem Clip, der über den zu messenden Prozessor gestülpt wird und gleichzeitig alle Kontaktstifte kontaktiert. Das Messgerät wird hauptsächlich beim Design von Hochgeschwindigkeits-Computerhardware verwendet. Die Geschwindigkeit, mit der der Logikanalysator Signale aufzeichnen kann, muss größer sein als die zu analysierende Schaltung, da sonst kurzzeitige Zustände in den Signalen übersehen werden können.
Die weitere Bearbeitung kann am Gerät oder am Computer erfolgen. Zum Beispiel können Signale in den Präprozessor umgewandelt werden Befehlscode-Mnemonik.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Verwendung eines (teuren) Logikanalysators zu vermeiden. Es gibt beispielsweise Software-Debugger, mit denen Prozessoren (simuliert) ihre Anweisungen Schritt für Schritt ausführen. Einige Prozessoren sind sogar darauf eingestellt. Es gibt auch Simulationsprogramme, mit denen ein Design vor der Erstellung getestet werden kann. Zur Erkennung von Störimpulsen oder bei Hardware-Geschwindigkeitsproblemen ist der Logikanalysator nach wie vor unverzichtbar.
Messinstrument
Der Logikanalysator hat eine bestimmte Anzahl von Eingängen. Diese Zahl beträgt mindestens 16 1 (16 Signale 1 Taktsignal), kann aber in Schritten von 16(17) oder 32(34) auf viele Hundert ansteigen. Diese Eingänge werden immer gleichzeitig eingelesen und die eingelesenen Signale mit einem vom Anwender einstellbaren Referenzwert verglichen. Wenn das Signal größer als die Referenz ist, wird es als logische '1' betrachtet, wenn es niedriger ist, wird es als logische '0' betrachtet.
Diese logischen Einsen und Nullen werden in einem Speicher gespeichert. Danach werden sie auf dem Bildschirm angezeigt. Je nach Einstellung des Logic Analyzers kann dann die Aufzeichnung betrachtet (analysiert) oder die folgenden Werte ausgelesen werden. Dies kann im Prinzip unbegrenzt so weitergehen.
Normalerweise stellt man eine bestimmte Kombination von Signalen und/oder Taktsignalen ein, die die Voraussetzung dafür ist, dass der Logikanalysator eine Aufzeichnung aller Signale im Speicher aufzeichnet. Sobald der Analysator aufgehört hat zu lesen, werden die gemessenen Einsen und Nullen auf dem Bildschirm angezeigt .
Anzeigemodi
Die Daten können auf unterschiedliche Weise angezeigt werden:
- Zeitformat
- Binärformat
- Hexadezimalformat
- Kartierung
- als Befehlscodes für die verwendete CPU