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Looshaus
Das Looshaus am Michaelerplatz
Detail der Fassade des Looshauses

Es Looshaus ist ein berühmtes Gebäude in Wien von 1910. Das Gebäude zeigt die Abneigung der Modernisten dagegen Historismus und für die Verzierungen der Wiener Secession. Es ist auf dem Michaelerplatz gegenüber dem Michael Wing des Hofburg.

Geschichte

Im 1909 Den prestigeträchtigen Auftrag zum Bau eines Gebäudes für das Herrenbekleidungshaus Goldman & Salatsch vergab Leopold Goldman nach einem Architekturwettbewerb, bei dem kein Siegerentwurf hervorgegangen war. Adolf Loos. Er entwarf für diese Zeit ein sehr modernes Gebäude. Die unteren beiden Einzelhandelsgeschosse werden durch die Marmorsäulen und die Verkleidung der anderen Geschosse geprägt. Die Fenster in den oberen Stockwerken waren im Gegensatz zu den Fenstern der historischen Gebäude der damaligen Zeit nicht von allen möglichen Dekorationen umgeben, so dass sie bald als bekannt wurden Augenbrauenlos (ohne Augenbrauen).

Erzherzog Franz Ferdinand, der reich verzierte Gebäude mit vielen Ornamenten liebte, fand das Looshaus schrecklich. Er weigerte sich, das Michaelertor der Hofburg zu benutzen, weil es sich zum Platz vor dem Looshaus hin öffnete.

Es gibt eine kuriose Zeichnung der Michaelerplatz von 1911 oder 1912, auf dem der jugendliche Maler A. Hitler den Platz bis auf ein Gebäude komplett abbildet, das Herrenbekleidungsgeschäft von Goldman & Salatsch. Hitler ließ das Haus nicht existieren.[1]

Das Looshaus war 1944 durch eine Bombe in einem Nachbargebäude beschädigt. Im 1947 es wurde ein geschütztes Denkmal.

Verweise

  1. Florenz. Das NIOD-Aquarell. Dry - Online-Zeitschrift für trockene Fakten. www.bartfm Droog.com. Zugegriffen unter 22.11.2020.
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