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Lothar Lammers

Das Deutsch Lothar Lammers (Höxter, 24. April1926Münster, 10. Juli2012) erfand den 1955 Lotto-Spiel "6 aus 49", das Vorbild aller modernen Lottospiele der Welt.

Lammers hatte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten von Göttingen und Köln. Nach dem Zweiter Weltkrieg, in der er in Kriegsgefangenschaft war, arbeitete er mit den Westdeutschen zusammen Fußball toto im Köln. Dort traf er sich Peter Weiand, Mathematik-Journalist und späterer Präsident von 1. FC Köln. Gemeinsam entwickelten sie ein einfaches Lotteriesystem, das nichts mit Sport zu tun hatte und alle Gesellschaftsschichten ansprechen konnte. Seinen Arbeitgebern gefiel ihre Idee jedoch nicht und Lammers und Weiand brachten sie zur Landesbank, die die Nordwestdeutsche Klassenlotterie organisierte. Sie haben etwas darin gesehen und weiter 9. Oktober1955 die erste Ziehung von sechs Kugeln fand statt, dann noch per Hand.

Das Spiel "6 aus 49" wurde schnell viel populärer als die Fußballwetten. Lammers wurde Direktor des Nordwestlotto, später Westlotto. Ein paar Jahre später würde es den Fußball ganz selbst übernehmen. Lammers blieb bis 1986 Direktor von Westlotto. Variationen seines und Weiands Systems wurden auf der ganzen Welt eingeführt und brachten ihnen ein Vermögen ein. Nach seiner Pensionierung ging er in den Ruhestand an der Cote d'Azur. Er starb in Münster nach langer Krankheit.

Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Bundesverdienstkreuz und die Franzosen Nationaler Verdienstorden. Er erhielt diese Auszeichnung vom Präsidenten François Mitterrand 1987, nachdem er geholfen hatte, das Lotto in Frankreich aufzubauen.

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