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Lotus (vollständig Lotus Entwicklungsgesellschaft) ist in den Anfängen des PCs durch das Programm bekannt geworden Lotus 1-2-3, ein Kalkulationstabelle- oder Tabellenkalkulationsprogramm. Heute ist das Unternehmen Teil der IBM Software Group und macht unter anderem Lotus Notes, Lotus Domino, Lotus-Arbeitsplatz und Lotus-Symphonie.
1978, als die PC hieß noch Hobbycomputer, ein Student kam, Daniel Bricklin, auf die Idee, den Bildschirm in Zellen aufzuteilen, in die man Daten und Formeln eintragen konnte, die man miteinander verbinden konnte. Das bot für damalige Verhältnisse ungeahnte Möglichkeiten. Er nannte sein Programm VisiCalc. Es wurde das erste große Erfolgsprogramm für Heimcomputer und Bricklin wurde Millionär. Heute nennen wir ein solches Programm eine Tabellenkalkulation oder Tabellenkalkulation. Einige Jahre später war der PC etwas ausgereift und größere Firmen begannen damit, Programme dafür zu entwickeln. Die Firma Lotus entwickelte 1983 einen Nachfolger von Visicalc, Lotus 1-2-3. Das wurde ein noch größerer Erfolg als Visicalc. Ganze Betriebswirtschaften wurden damit gemacht. Fast jeder hatte es illegal oder nicht auf seinem PC, neben dem Textverarbeitungsprogramm WortPerfekt.
Lotus konnte mit Excel, dem Tabellenkalkulationsprogramm von Microsoft, die nach und nach den Markt übernahm. Aber um 1990 war Lotus eines der ersten Unternehmen, das die Bedeutung des elektronischen Dokumentenmanagements erkannte.
Die erste Version des damaligen Lotus Notes wurde in Zusammenarbeit mit (damals) Coopers und Lybrand entwickelt. Mithilfe von Lotus Notes-Datenbanken können Dokumente (Online-Formulare und die dazugehörigen Daten) über viele Server hinweg gespeichert, verwaltet, gesichert, abgerufen, geteilt und synchronisiert werden. Wissen könnte innerhalb einer Organisation geteilt werden, Produktdaten könnten leicht mit Kunden und Lieferanten geteilt werden. Viele größere Unternehmen (z. B. Coca Cola, Heineken und größere Banken) haben darin ihre kompletten Unternehmensinformationen untergebracht.
Mit dem Aufkommen des Internets hat Lotus Notes 4.5 den Lotus Domino-Server hinzugefügt, der es ermöglichte, Notizendatenbanken über einen Webbrowser zu lesen und zu pflegen.
Die Lotus Development Corporation wurde 1995 vom Computerriesen übernommen IBM und ist heute als Lotus Software neben Rational Software, Tivoli Software, DB2 Software und WebSphere Software eine der IBM Softwaremarken ("Marken").