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Louis Lens

Louis Linse (Unsere Liebe Frau von Wavre, 3. März1924Mecheln, 10. Mai2001) war Belgier Rosenzüchter und Züchter. Er war der Sohn des Rosenzüchters Victor Lens (1889-1969).

Leben

Louis Lens stammte aus einer Familie, die in der Nähe des Dorfes lebte Unsere Liebe Frau von Wavre in der Nähe von Mecheln besaß eine Rosengärtnerei. Die 1870 von seinem Großvater Louis Lens senior (1848-1923) gegründete Gärtnerei war ursprünglich ein Baumschule, der 1908 auf den Rosenanbau umgestiegen war.[1] Nach dem Tod von Louis Lens senior übernahm sein Sohn Victor Lens, der Vater von Louis Lens, zusammen mit seinen Brüdern Emile und Henri die Gärtnerei. Um 1930 verkaufte das Unternehmen jährlich etwa 1,5 Millionen Rosen. 1945 wurde Victor Lens alleiniger Direktor des Unternehmens. Das Züchten von Rosen hat Louis Lens von seinem Vater gelernt, der mit den von ihm gezüchteten Rosen bereits mehrere Goldmedaillen gewonnen hatte.

Louis Lens begann 1950 mit Rasse und seine erste Sorten Waren Tee-Hybriden, darunter „Dame de Coeur“ (1958) und „Pascali“ (1963). Die Rose 'Pascali' hat einen prominenten Platz in der Ruhmeshalle des Weltverband der Rosengesellschaften.[2] Später züchtete er, ausgehend von der Rose 'Ballerina' (Bentall 1937), eine Vielzahl neuer Moschus-Hybriden, unter anderem 'Rush' (1981), 'Schubert' (1984) und 'Walferdange' (1992). Moschusrosen sind Strauchrosen, die aus dem mehrblütige Rose (Rosa Multiflora) kultiviert wurden, die Asiaten Rosa Moschata ist nach Expertenmeinung verloren gegangen. Sie montieren Rosen mit reich blühenden Trauben. Durch Rückkreuzungen mit Floribunda-Rosen entstanden Sträucher mit größeren Blüten, wie zum Beispiel 'Omi Oswald' (1988).

Am Ende konzentrierte sich Lens hauptsächlich auf die Züchtung von Wildrosen. von Rosa Filipes die Hybriden 'Pleine de Grâce' (1983), 'Dentelle de Malines' (1986) und 'Dentelle de Bruxelles' (1988) entstanden. von Rosa Multiflora div. adenochaeta die Hybriden Rosa Spray (1980), 'White Spray' (1980) und 'Tapis Valance' (1982) und aus Rosa bractea die Hybriden 'Pink Surprise' (1987) und 'Jelena de Belder' (1996).

Die Rosengärtnerei Lens wurde 1992 an das Ehepaar Rudy Velle und Ann Velle-Boudolf übergeben und zog nach Oudenburg. Bis zu seinem Tod konzentrierte sich Louis Lens auf die Entwicklung neuer Sorten.

Rosen von Louis Lens (Auswahl)

Literatur

  • Ivo Pauwels: Louis Lens - Die Eleganz und die Rose, Lannoo NV, Tielt, 2000. ISBN 978-90-209-3919-4

Externer Link

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