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Louis Sclavis (Lyon, 2. Februar1953) ist ein FranzösischSaxophonist und Klarinettist. Das Genre, in dem er tätig ist, liegt zwischen Jazz und Free-Jazz. Normalerweise spielt er die Klarinette, Bassklarinette oder der Sopransaxophon.
Seine musikalische Ausbildung erhielt er im Alter von neun Jahren an der Wintergarten aus Lyon und begann bald in Combos zu spielen. Das erste Unternehmen war Lyon Workshop (1975-1988) mit Michel Portal und Bernard Lubato. Später folgte Le Tour de France (ab 1982), Bruderschaft des Atems mit Chris McGregor und später wieder Henri Texier Quartett. 1985 kam sein erster eigener Musik Album Klarinetten. 1988 wurde ihm der Django Reinhardt Preis, gefolgt von Preisen in Barcelona und die Briten midem Preis (1990/91). Damals hatte er überall ein Ensemble Dominique Pifarely war ein Teil davon.
1995 gründete er das African Trio, in dem auch sein ehemaliger Partner Henri Textier spielte. Wie in der Jazzwelt üblich, folgten alle möglichen Kooperationen, auch mit CellistErnst Reijseger. Seine Musikalben erscheinen auf Label Blue und ECM-Aufzeichnungen. Sein soziales Engagement zeigt sich in seinem freien Einsatz für illegale Auswanderer.
Sclavis ist am bekanntesten in Frankreich und Japan; seine Homepage ist auf Französisch und Japanisch.
Diskografie
- Workshop de Lyon: La Chasse de Shirah Sharibad (1975)
- La Marmite Infernale (1979)
- Klarinetten (Ida-Aufzeichnungen, 1985)
- China (Etikett Blau, 1987)
- Kammermusik (Etikett Blau, 1990)
- Ellington in der Luft (Etikett Blau, 1991)
- Akustisches Quartett (ECM, 1994)
- Carnets de Route (Label Blau, 1995)
- Ceux qui veillent la nuit (Label Blau, 1996)
- Les Gewalten de Rameau (ECM, 1996)
- Danses et autres Szenen (Label Blau, 1997)
- Suite Afrika (Label Blau, 1999)
- L'affrontement des pretendants (ECM, 2001)
- Neapels Mauern (ECM, 2003)
- Afrikanische Rückblende (Label Blau, 2005)
- L'imparfait des Langues (ECM, 2007)
- La Moitie de Monde (2008)
- Auf dem Weg verloren (ECM, 2009)
- Quellen (ECM, 2012)