WikiDer > Paritätsprüfcode mit niedriger Dichte
Paritätsprüfcodes mit niedriger Dichte entweder LDPC-Codes sind in der Codierungstheorie fehlerkorrigierende Codes, die die Datenkommunikation in der Nähe des Shannon-Grenze aktivieren. LDPC-Codes sind in Bezug auf Leistung und Komplexität Ähnlich zu Turbo-Codes.
Bereits 1962 1962 Robert Gallager LDPC-Codes und ein zugehöriger iterativer Decodieralgorithmus, die zuerst beschrieben werden; 1963 folgte sein Buch "Low-Density Parity-Check Codes" (ISBN 0-262-57177-3 ). Für die nächsten Jahrzehnte ruhten LDPC-Codes, weil die damaligen Computer nicht über ausreichende Rechenkapazitäten verfügten, um LDPC-Codes mit sinnvoller Blocklänge zu decodieren. Erst nach der Entdeckung von Turbo-Codes, LDPC-Codes wurden 1996 durch die Arbeit von David MacKay und Radford Neal "wiederentdeckt".
LDPC-Codes unterscheiden sich deutlich von Trellis-Codes und Blockcodes weil die Komplexität des Decodierungsalgorithmus linear mit der Blocklänge ist und weil der Weg zum Erstellen eines LDPC-Codes auf Zufälligkeit basiert.
LDPC-Codes werden unter anderem verwendet in WiMAX und DVB-S2.