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Luby
Luby
Stadt in TschechienFlagge der Tschechischen Republik
FlaggeWaffe
Luby (Tschechische Republik)
Luby
Ort
Region (kraja)Karlsbad Regionsflagge
Kreis (okres)cheb
Koordinaten50° 15′ N, 12° 24′ O
Allgemeines
Oberfläche30,71 km²
Einwohner (2005)2.515
Politik
BürgermeisterKarel Kubes
Andere
Postleitzahl(s)351 37
Vorwahl(s)( 420) 354
Gemeindenummer554634
Webseitehttp://www.mestoluby.cz
Portal  Portalsymbol  Tschechien

Luby (Deutsche: Schönbach) ist eine Stadt in der Tschechisch Region Karlsbad. Die Stadt liegt im Bohemien Teil von Vogtland. Luby ist an der Grenze zu Deutschland, heißt das angrenzende deutsche Dorf Wernitzgrün.

Neben dem Dorf Luby selbst befinden sich auch die Dörfer Dolni Luby, Horni Luby und opatov in der Gemeinschaft. In der Gemeinde gibt es zwei Bahnhöfe: den Kopfbahnhof Luby u Chebu und der Bahnhof Dolni Luby, auf der Linie von Luby nach cheb.

Geschichte

Luby war seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein Zentrum der Geigenbau, wodurch die Stadt als Cremona Österreichs bekannt wurde.[1]

Für die Zweiter Weltkrieg Luby hatte fast 5000 Einwohner, nach dem Krieg blieben nur noch etwa 2000 übrig. 1945 wurde die überwiegend deutsche Bevölkerung aus der Stadt vertrieben. 1.600 von ihnen lebten in Bubenreuth (Deutschland). Auch das wurde zu einem Geigenbauzentrum. Nach dem Ende des Kommunismus in Tschechien wird auch in Luby der Geigenbau wieder aufgenommen. Die Geigenbauschule wurde 2005 geschlossen.

Verweise

  1. Josef Focht (1999), Der Wiener Kontrabaß, Schneider, S.234.