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Ludwig Otten
Ludwig Otten

Ludwig Otten (Zandvoort, 24. Februar1924Velp, 9. April2016) war ein NiederländischKomponist und Musikpädagoge.

Lebenszyklus

Ludwig Otten wurde in Zandvoort als jüngster Sohn einer musikalischen Familie geboren. Seine weiterführende Ausbildung begann 1938 an der Christliches Lyzeum im Haarlem. Während der 5. Klasse des Gymnasium er hat diese Ausbildung abgebrochen. Unterstützt von seinem Bruder Johan (Konzertpianist) und Dolf Herckenrath bereitete er sich auf die Aufnahmeprüfung der Amsterdamer Konservatoriumwo er 1943 aufgenommen wurde. Aufgrund der drohenden Zwangsarbeit in Deutschland Otten hingegen meldete sich bei der Königliches Konservatorium im Den Haag. Studenten dieses Konservatoriums - das erfuhr Otten - erwiesen sich als frei von dieser Verpflichtung. Er legte eine weitere Prüfung ab und wurde im selben Jahr zugelassen. Sein LehrerKlavier war Johanna Wagenaar (Tochter des Komponisten Johan Wagenaar), erhielt er Theorieunterricht von Martin Lürsen. Außerdem, Otten Komposition von Sem Dresden und nach seinem erzwungenen Ausscheiden seines Nachfolgers Henk Badings.

1949 schloss er sein Klavierstudium und 1952 das Hauptfach Theorie ab. 1952 wurde Ludwig Otten als Klavierlehrer an die Musikschule in berufen Deventer; er blieb dieser Schule bis 1970 verbunden. Otten wurde Ehrenbürger der Gemeinde Deventer.[1] 1965 heiratete er Marie-Louise Herckenrath (1943-2011), die Stieftochter von Dolf Herckenrath. Sie hatten drei Söhne: Frits Otten (1966), Egbert Otten (1970) und Erin Otten (1986). 1965 erhielt Ludwig Otten den Goldener Adler, den Kulturpreis von Deventer. Von 1970 bis zu seiner Emeritierung 1989 lehrte Ludwig Otten Musiktheorie an der Rotterdamer Konservatorium. Er lebte ab 2000 Almen und ab September 2015 in Velp, wo er im Alter von 92 Jahren an den Folgen einer vaskulären Demenz starb. Ludwig Otten wurde auf dem Städtischen Friedhof in Almen beigesetzt.

Arbeitsliste

  • Sechs Klavierstücke (1950) gespielt von René Rakier, Peter Hansen und Nelly Wagenaar
  • Cassation für Kupfersextett (1950) Aufgeführt von Toon Verhey mit dem Haarlem Ensemble in einem Konzert der Johan Wagenaar Foundation (1952).
  • Suite für Posaunenquartett (1951) Aufgeführt unter anderem von Daniël Speer Posaunenconsort (Radio 1987)
  • Trio für zwei Violinen und Klavier (1951) Aufgeführt in einem Konzert der Johan Wagenaar Foundation von Norbert Visser, Carolien van der Heide und Peter Hansen.
  • Trio für Klarinette, Bratsche und Klavier (1952).
  • Duo für Violine und Bratsche (1952). Gespielt unter anderem von Norbert Visser.
  • Streichquartett (1953). Aufgeführt von Dick de Reus, Jan Brejaart, Jan van der Velde und Johan Vogtschmidt (1953), vom Röntgen Quartett und vom Gaudeamus Quartett für den NCRV.
  • Sonate für Viola und Klavier (1953). Gespielt von Renate Weis und Johan Otten. Auf CD erschienen beim Helios Ensemble.
  • Trio für zwei Violinen und Viola (1953).
  • Suite für Kupfersextett (1953). Aufgeführt vom Haarlems Ensemble unter der Leitung von Toon Verhey und ausgestrahlt für den NCRV (1953).
  • Toccata für Klavier solo (1953).
  • Bläserquintett Nr. 2 (1954). Aufgeführt vom Radio Philharmonischen Quintett während der Gaudeamus-Musikwoche (1954) und im Radio übertragen. Auch aufgeführt von Le Quintette de Belgique (1964) in Antwerpen.
  • Quadro für Sopran, Flöte, Bratsche und Klavier (1954). Gespielt von Heleen Verkley und Ubo Dijkstra, Renate Weis und Ludwig Otten (1955, auch Radiosendung). Auch aufgeführt bei den „Reisekonzerten“ von Gaudeamus mit Wieb de Wit-de Rook und bei der Preisverleihung „de Gulden Adelaar“ in Deventer 1965. Außerdem von Claudia Patacca und dem Gaspard Trio in Oldenzaal (1993).
  • Cassation für Flöte und Harfe (1955). Gespielt von Phia Berghout und Hubert Barwahser (1955).
  • Musette et Pastourelle für Flöte, Oboe und Klavier (1955). Aufgeführt während des Musikalischen Selbstporträts im Haager Kunstkreis (1959) von Jolle de Wit, Gijs Reijns und Ludwig Otten.
  • Quintett für Sopran, zwei Violinen, Viola und Cello (1956). Gespielt unter anderem von Wieb de Wit-de Rook. Ausstrahlung (1956) vom NCRV.
  • Sinfonietta für Orchester (1956). Aufgeführt vom Radio Chamber Orchestra unter der Leitung von Maurits van den Berg, übertragen vom NCRV während der niederländisch-belgischen Komponistentage. Auch aufgeführt vom Art Month Orchestra unter der Leitung von Frits Kox (1964).
  • Divertimento für Sopran, Flöte, Englischhorn, Viola und Cello (1957). Aufgeführt im Haagse Kunstkring (1959) während des Musical Self-Protret von Wieb de Wit-de Rook, Jolle de Wit, Gijs Reijns, José Stordiau und Victor Bouguenon. Aufgeführt vom gleichen Ensemble für AVRO und Rundfunk (1960). Erschienen auf CD in einer Aufführung von Claudio Patacca.
  • Orchesterphantasie in drei Teilen (1957). Aufgeführt vom Radio Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Maurits van den Berg (1959) und vom NCRV gesendet.
  • Symphonie in drei Teilen für Orchester (1959). Aufgeführt vom Radio Chamber Orchestra unter der Leitung von Roelof Krol. Ausgestrahlt vom NCRV (1971).
  • Präludium und Choral für Flöte, Bratsche, Violine, Oncello und Harfe (1959). Aufgeführt von Jolle de Wit (ausgestrahlt vom AVRO) und vom Gijsbrecht van Aemstel Ensemble mit ua Eleonore Pameyer und Ernestine Stoop in 'De IJsbreker' (1982). Im Haager Kunstkreis (1991) von Godelieve Schrama mit Ensemble.
  • Duo für zwei Harfen (1960). Aufgeführt während der International Harp Week (1961) von Yvette Colignon und Edward Witsenburg. Auch aufgeführt und ausgestrahlt (Fernsehen) in Dänemark.
  • Divertimento II für Flöte, Horn und Fagott (1963).
  • Divertimento III für neun Bläser (1964). Im Auftrag des Staatssekretärs für Bildung, Kunst und Wissenschaft. 1968/69. Regelmäßig aufgeführt vom Niederländischen Blasorchester unter der Leitung von Edo de Waart und Hans Vonk. Auch aufgeführt unter der Leitung von Roelof Krol vom Radio Chamber Orchestra.
  • Duo für Flöte und Fagott (1965). Daran ausgeführt Delfter Kammermusikfestival 2012 von Marieke Schneemann an der Flöte und Bram van Sambeek am Fagott.
  • Sonatine für Violine und Klavier (1965). Gespielt von Daniel Otten und Johan Otten.
  • Sätze für Bläserquintett (Bläserquintett Nr. 3). (1966).
  • Zwei Suiten für Brass Quartet (1966). Aufgeführt vom Rotterdam Philharmonic Orchestra (1966/1967).
  • Fünf Stücke für Streichorchester (1967). Deventer Chamber Orchestra unter der Leitung von Henk Dul.
  • Unterhaltsame Musik (1967).
  • Saxophonquartett (1968).
  • Trio für Flöte, Klarinette und Fagott (1972).
  • Triptichon I, II und III für Blechbläserquintett (1982).
  • Kassation (Paraphrase für Kupfersextett) (1984). Ensemble Musica Renovata (1986).
  • Regressus für Klavier (1985).
  • Sieben Volkstänze für Blechbläserquartett (1985).
  • Duplex für zwei Klaviere (1985).
  • Für Elise Paraphrase für Posaunenquartett (1987). Daniel Speer Posaunenconsort (1987, im Radio ausgestrahlt).
  • Sieben Volkstänze für Posaunenquartett (1987). Daniel Speer Posaunenconsort.
  • Motiv für Posaunenquartett (1987). Daniel Speer Posaunenconsort. Aufgeführt im Jahr 1990 und ausgestrahlt vom NCRV.
  • Zweite Suite für Posaunenquartett (1987). Daniel Speer Posaunenconsort.
  • Lento e Vivo für Flöte, Horn und Fagott (1986).
  • Rückblick für Klavier (1987). Gespielt von René Rakier und Frank Mulder.
  • Elegie und Tanz für Posaunenquartett (1988). Aufgeführt von Daniel Speer Posaunenconsort in der Oude Kerk (Amsterdam).
  • Rhapsodie und Variationen für Altsaxophon und Posaunenquartett (1989).
  • Ode für Sopran und vier Posaunen (1989). Gespielt unter anderem von Henny Tonnaer und dem Daniel Speer Consort (De IJsbreker).
  • Konzert für 12 Saxophone (1990). Aufgeführt unter anderem vom Saxophon-Ensemble Jean Pennings (Brabant Conservatory).
  • Toccata, Zwischenspiel und Variationen für Klavier (1990). Aufgeführt unter anderem von Rene Rakier (The Hague Art Circle).
  • Mazurka für Klavier (1990).
  • Resonanz für Sopran und vier Posaunen (1991). Aufgeführt von Henny Tonnaer und dem Daniel Speer Consort in De IJsbreker 1992 und ausgestrahlt vom NCRV.
  • Inquis für Klavier (1992).
  • Rhapsodie für Klavier (1992).
  • Sospiro für Klavier (1992).
  • Trio für Flöte, Bratsche und Klavier (1992). Aufgeführt vom Gaspard Trio im Haagse Kunstkring und vom Heliosensemble. Erschienen auf CD in der Aufführung des Heliosensembles.
  • Rhapsodie für Violine und Klavier (1992).
  • Elegie und Volkstanz für Sopran und Violine (1993). Gespielt von Henny Tonnaer (Sopran) und Melanie Engelen (Violine).
  • Vita für 12 Saxophone (1993).
  • Variationen für Violine solo (1994). Aufgeführt von Agnes Housmuller (The Hague Art Circle).
  • Sommer, Wind und früher. Für Sopran, Violine, Violine, Oncello und Klavier (1994). 1996 unter anderem vom Helosensemble mit Claudia Patacca aufgeführt und in dieser Aufführung auf CD veröffentlicht.
  • Rhapsodie und Variationen für Altsaxophon und Klavier (1994). Gespielt unter anderem von Sieuwke van Berkum (Altsaxophon) und Rene Rakier (Klavier).
  • Juventas Revocata für Saxophonquartett (1995).
  • Perseverare für Saxophonquartett (1995).
  • Monolog für Violine solo (1995).
  • Deliberation/factio für Klavier (1996).
  • Variationen für Orchester (1998).
  • Sonate für zwei Klaviere (1998).
  • Ode an Helios. Konzert für Ensemble (1998). Aufgeführt vom Heliosensemble und in dieser Aufführung auf CD veröffentlicht.
  • Aristos. Konzert für 12 Bläser (1999).
  • Sinfonia für Orchester (2000).
  • Rhapsodie für Kammerorchester (2001).
  • Fantasie und Variationen für Viola solo (2001).
  • Sieben frühe Stücke für Viola und Klavier (2002).
  • Toccata-Zwischenspiel-Variationen für Orchester (2003).
  • Solo für Violine-Cello (2003).
  • Sonate für Violine, Cello und Klavier (2004).
  • Thema mit Variationen für Flöte und Oboe (2004).
  • Thema con variazioni für Oboe und Klavier (2004).
  • Lieder aus der Vergangenheit für Oboe und Klavier (2005).
  • Woodbrookers Trio für Flöte, Oboe und Klavier. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Vereins Woodbrookers (2004).
  • Hommage an Ravel für Streichquartett (2009).