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Luer-Lock, oder Luer-Konus, ist ein weltweit standardisiertes System, das leckagefreie Verbindungen zwischen zwei verbindbaren Teilen, genannt "männlich" (männlich) und "weiblich" (weiblich), ermöglicht. Dieses System wird hauptsächlich bei medizinischen Instrumenten, aber auch in bestimmten Labore. Das System ist benannt nach Hermann Wulfing Luer, einem Entwickler medizinischer Instrumente im 19. Jahrhundert.
Es gibt zwei Varianten des Luer-Lock-Systems:
- Luer-Lock
- Luer-Slip
Luer-Lock ist die ebenfalls auf dem Bild zu sehende Schraubverbindung. Luer-Slip ist eine gewindelose Verbindung, bei der der "männliche" Anschluss einfach in den "weiblichen" Anschluss geschoben wird und die Teile durch Reibung zusammengehalten werden.
Instrumente mit einem der beiden Luer-Anschlüsse sind weltweit erhältlich. Im medizinischen Bereich wird häufig Luer-Lock bevorzugt, da es sich um einen robusteren Aufsatz handelt. Luer-Slip neigt immer noch dazu, sich zu lösen, wenn versehentlich Druck darauf ausgeübt wird. Das System ist weit verbreitet in Spritzen und Nadeln, hat aber auch einen breiteren Anwendungsbereich Katheter und Infusionssysteme sind oft mit einem Luer-Lock ausgestattet.