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Lydia Winkel
Lydia Store
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Allgemeine Information
Vollständiger NameLydia Enny Cohen
Pseudonym(e)Lydia E(nny) Store
Geboren4. Mai1913
GeburtsortSemarang
Verstorben12. April1964
Ort des TodesGuignes
LandDie Niederlande
BerufHistoriker, Journalist
Arbeit
aktive Jahre1945 - 1964
Berühmte WerkeDie Untergrundpresse 1940-1945 (1954)
dbnl-Profil
Portal  Portalsymbol  Geschichte

Lydia Store (Semarang, 4. Mai1913Guignes, 12. April1964) war ein NiederländischHistoriker. Sie ist bekannt für die von ihr verfasste und zusammengestellte Standardübersicht über die Holländer unterirdische Presse in den Jahren der Zweiter Weltkrieg.

Lebenszyklus

Winkel war die Tochter von Anna Winkel und Arnoldus Maurits Cohen.[1] Sie hat den Nachnamen ihrer Mutter (der auch ihr „Untergrund“-Name war) als ihren eigenen verwendet. Über Winkels Leben, vor allem bis zum Zweiten Weltkrieg, ist sonst wenig bekannt. Winkel selbst hat dazu nie etwas Konkretes veröffentlicht. Es ist bekannt, dass sie ihre Sekundarschuljahre am Haags Lyceum verbrachte und sich in den Jahren 1941-1942 in der Widerstandszeitschrift engagierte. Freie Niederlande des Journalisten Henk van Randwijk. Irgendwann in dieser Zeit kam sie durch seinen Sohn Jan Posthumus in Kontakt mit Prof. N.W. Posthumus, der sie bat, beim Sammeln und Bewahren illegaler niederländischer Zeitungen und Flugblätter aus dem Zweiten Weltkrieg zu helfen. So war Winkel unmittelbar nach der Befreiung der erste Mitarbeiter, der bei der damaligen Nationales Institut für Kriegsdokumentation.

Arbeit

Die Untergrundpresse 1940-1945 - 3. Auflage 1989

Nach der Befreiung hat Lydia Winkel eine beeindruckende Sammlung illegaler Zeitschriften und Flugblätter zusammengetragen. Sie hat nicht nur eine oder alle Ausgaben von fast 1200 Titeln abgerufen, sondern auch möglichst viele Fakten über die Entstehung und weitere Geschichte jeder Untergrundausgabe zusammengetragen. Dieses Werk wurde erstmals 1954 als veröffentlicht Die Untergrundpresse 1940-1945 und ist seitdem zu einem Standardhandbuch für Fragen der niederländischen Untergrundpresse geworden. Winkel war auch derjenige, der die Fotosammlung des 'Instituts', Kriegsdokumentation, aufgebaut und systematisiert hat.

1959 verlor Winkel nach einer „Neuorganisation“ bei der Kriegsdokumentation ihre Stelle als Kriegsforscherin. Sie setzte ihre Karriere als Journalistin fort und spezialisierte sich auf Artikel, Kochbücher und Bücher über Gastronomie.

Tod

Auf der Reise zu einer gastronomischen Konferenz in Lissabon war Winkel mit ihrem Auto in einen Unfall verwickelt Guignes in der Nähe von Paris.[2] Sie wurde in Paris beigesetzt.

Hauptwerke

Quellen