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Lynch-tv

Lynch TV ist ein Ausdruck für Fernsehsendungen, die Personen als Täter darstellen, mit oder ohne versteckter Kamera, ohne dass ein Richter diese Person verurteilt hat.

Ursprung

Der Begriff wurde zuerst von Journalisten verwendet Karl Hammer Kaatee als er damit 2004 seine bisherige Bezeichnung 'Pranger Fernseher' ersetzt. Wo Pranger-TV die gefilmte Person noch etwas schützt, etwa durch Verwischen eines Gesichts in Sendungen wie Schau dir die Straße an, Lynch TV legt sich selbst keine Beschränkungen auf. Der Ausdruck wurde weithin akzeptiert, nachdem ein Artikel in einer Fachzeitschrift nach der Ausstrahlung von Peter R. de Vries, Kriminalreporter. In der Sendung Joran van der Sloot ein Geständnis vor versteckter Kamera machen. Es war auch angekündigt worden, dass Van der Sloot bleiben wird Drachen, wo sich eine Menschenmenge auf dem Platz versammelte. Der fragliche Bewohner hieß jedoch Johan, nicht Joran, und musste von Sicherheitsdiensten abgelöst werden. In dem Artikel glaubte Hammer Kaatee, dass De Vries die Grenzen des anständigen Journalismus überschritten hatte, indem er darauf bestand, dass Van der Sloot zwei Stunden lang schuldig war. Hammer Kaatee sah in diesem Vorgehen eine Bedrohung des Rechtsstaates, in der eine Person unschuldig bleibt, bis ein Richter etwas anderes ausspricht.

Siehe auch