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Maarten Vonder (Sommelsdijk, 13. April1953) ist ein NiederländischDramaturgin, Dramatiker und Bühnenübersetzer.
Biografie
Vonder ist seit 1982 Arbeit als Dramatiker und Dramaturg mit und für verschiedene Theaterensembles. Er studierte Soziologie an der Universität Amsterdam und dann Neerlandistik, Hauptfach Neuere Literatur von 1976 bis 1982. Außerdem machte er eine Ausbildung zum Drehbuchautor für Fernsehdrama bei Videcom in Hilversum. Vonder schreibt Psychodrama, Hörspiele und auch Musicals und Jugendtheaterstücke. Er übersetzte auch Stücke von Karl Kraus, Ödon von Horvathi und Marlowe sowie diverse Libretti. Er hat auch den Roman herausgegeben Rohrleitungen von Jacob Israel de Haan für eine Theateraufführung. Vonder wurde landesweit bekannt als Autor von Patrouille nach Potocaric, ein Theaterstück über den Fall von Srebrenica. Er arbeitete auch als Dozent für das Niederländische Zentrum für Amateurtheater, NCA in Amsterdam. Er war Vorstandsmitglied der Theatre de Engelenbak Foundation und der Youth Musical Amsterdam Foundation.
Arbeit
- Die Rolle von Horatio (Hörspiel), 1985, gesendet unter der Regie von Theo Stokkink im Radio von der KRO am 25. Januar 1985
- Mit einem Fuß im Grab (Kammeroper) Libretto, nach einer Geschichte von Maarten Biesheuvel ist m. Komponist Tom Löwenthal, 1985
- Der wundersame Fang (Kammeroper), Libretto nach einer Erzählung von Maarten Biesheuvel. Komponist Tom Lowenthal, uraufgeführt am 13. September 1987, Regie: Johnny Kuiper in Paradies in Amsterdam. Produktion mit Unterstützung des Catharina Elizabeth Fund.
- Die letzten Tage der Menschheit (Musiktheater), Libretto nach Texten von Karl Kraus, Musik von Chiel Meijering. Premiere unter der Regie von Johnny Kuiper am 25. März 1988 im Theater Frascati in Amsterdam
- Asphalt und Sumpf (Spiel), 1991
- Mordhoffnung der Frauen. (Theater). 1992. Stück nach Texten von O. Kokoschka. Theater Tzara Projekt unter der Regie von Jos Vijverberg, Premiere Amphitheater Amsterdam, November 1992
- Brille (Minioper), Libretto nach Texten von Renate Rubinstein von Nichts zu verlieren und doch Angst. Aufgeführt von der Theatergruppe Europa
- Andante, die Linien im Gesicht, (Stück) 1993, Theaterverlag Grosfeld, Amsterdam
- Patrouille nach Potocari (Szene) (Schauspiel), 1995, Grosfeld Theatre Publishers, Amsterdam, Uraufführung in Der rote Hut 15. Oktober 1995, dann im Theater De Engelenbak, Amsterdam
- Nein Nein Orest (Komödie), 1995, Herausgeber Grosveld B.V., Berlicum
- Der Grill (Einakter, Komödie), 1996
- Über Stach - Libretto Musiktheater zu buchen König von Katoren von Jan Terlouw 1996, aufgeführt 1996 von Toneelgroep Europa
- Das Plagiat (spielen) 1998
- Hundert und ein Dalmatiner (Jugendmusical), Libretto, Musik Clous von Mechelen, 2000, nationale Erstaufführung 9. September 2000 im Zaantheater in Zaandam.
Übersetzungen
- Rohrleitungen von J.I. Hahn, Übersetzung zusammen mit Henk Reijn für Toneelgroep Europa, November 1989, Uraufführung 1990, überarbeitet 2000
- Szenen aus einem Casino (Stück) nach dem Stück Kasimir und Karoline von Otto von Horvath. 1991. Premiere von Toneelgroep Europa unter der Leitung von Henk Reijn im April 1991
- Der Zauberer von Oz (Musical)
- Charlie und die Schokoladenfabrik (Jugendmusical) 1997, nationale Tournee im Jahr 2000 von Stichting Jeugd Musical
- RATTEN! (Musical), nach der englischen Fassung von Jeremy Browne und Nigel Hess. Niederländische Erstaufführung am 17. September 1994 im Theater Die Meervaart in Amsterdam.
- Die letzten Tage der Menschheit von Karl Kraus, (Oper), Herausgeber Gerard Timmer Prods. 1988
- Doktor Faustus von Christopher Marlowe (Schauspiel), 1988, Auftragswerk des Amsterdam Fund for the Arts, Uraufführung November 1990 im Ostadetheater in Amsterdam
| Bibliographische Informationen |
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Niederländischer Thesaurus der Autorennamen Personen-ID:073401633 |