WikiDer > Leistungsabstand
Machtdistanz ist ein soziologische Begriff, entwickelt von Geert Hofstede, die angeben soll, wie groß die Distanz zwischen Machthabern und Untergebenen ist. In egalitären Gesellschaften und Organisationen ist die Machtdistanz gering, in a Autokratie sehr groß.
Ein verwandter Begriff ist Hierarchie.
Theorie der Machtdistanz
Mauk Mulder hat eine Theorie über Machtdistanz entwickelt developed[1]. Der Theorie zufolge wollen die Menschen die Machtdistanz untereinander verringern oder vergrößern.
Mulders erste These ist, dass die Ausübung von Macht zu Vergnügen führt. Es erfüllt also a autonom menschliches Bedürfnis.
Eine andere These ist, dass diejenigen, die Macht haben, die Machtdistanz gegenüber weniger mächtigen Menschen beibehalten oder vergrößern wollen. Dies impliziert, dass Menschen dazu neigen, auf diejenigen mit weniger Macht herabzusehen. Darüber hinaus argumentiert Mulder, dass die Tendenz, diese Distanz zu vergrößern, umso stärker wird, je größer die Machtdistanz zwischen diesen Personen ist.
Schließlich argumentiert Mulder, dass Menschen danach streben, die Machtdistanz zu denen zu verringern, die mehr Macht haben, und dass diese Tendenz stärker wird, wenn die Machtdistanz zu diesen Menschen abnimmt.
Diese Theorie bezieht sich auf einen Power-Distanz-Erhöhungstrend (MAV) bzw. einen Power-Distanz-Reduktionstrend (MAR).
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |