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Mamberamo
Satellitenbild der Mündung des Mamberamo

Das mamberamo ist ein Fluss in der Indonesisch Provinz Papua. Der Fluss ist breit und fließen (4.580 m²)3/s) die größte in Indonesien.

Der Fluss entsteht durch den Zusammenfluss zweier Flüsse, der Idenburg (Indonesisch: Taritatu) und die Tariku. Von dort fließt der Fluss durch ein großes Tal im Van-Rees-Gebirge. Die Quellflüsse werden von Gebirgsflüssen gespeist, die in die Sternenberge Frühling, unter anderem die Schluchzer-Fluss. Der Mamberamo schlängelt sich großartig mäandert Richtung Nordküste und endet am Cape D'Urville (indonesisch: Tanjung Narwaku) im Pazifik.

Im Tal dieses Flusses leben verschiedene Völker mit wenig Kontakt zur Außenwelt und den Biodiversität der Gegend in unvergleichlicher Weise. In diesem Gebiet werden noch immer neue Pflanzen- und Vogelarten entdeckt. Durch Naturschutz International, Indonesisches Institut für Wissenschaften (Indonesisch: Lembaga Ilmu Pengetahuan Indonesia) und der Universitas Cenderawasih in Jayapura in der Gegend wird geforscht.

Seit den 1990er Jahren gibt es Pläne für ein Wasserkraftwerk, die vorerst noch auf dem Reißbrett stehen. Allerdings sind Naturschutzorganisationen darüber besorgt. Zusammen mit dem Fliege der Mamberamo ist der einzige große Fluss der Erde, der noch nicht aufgestaut wurde.[1]

Geschichte

Das Becken des oberen Mamberano in Neuguinea während einer Expedition um ±1894

Im Jahr 1545 wurde die Spanisch Seefahrer Ynigo Ortiz de Retez entlang der Nordküste Papuas bis zur Mündung dieses Flusses. An dieser Stelle beanspruchte er dieses Gebiet für die spanische Krone und dann den Namen Neuguinea (Nueva-Guinea), ein Name, der noch heute gehalten wird.

Der erste Europäer, der den Fluss ins Landesinnere betrat, war 1883 der Niederländer Dr. D. F. van Braam Morris. Er war damals Bewohner von Ternate (der nördliche Molukken). Er ruderte den Fluss hinauf, um zu sehen, ob er auch mit dem Dampfschiff erreichbar war. Im folgenden Jahr kehrte er mit dem Dampfschiff zurück Falke und segelte dabei 95 km Luftlinie landeinwärts und erreichte den 24. Juli 1884 (auf 138° 2′ 8″ E und 2° 20′ S[2]) am weitesten entfernt. Es gab auf einer Insel das Falkeninsel erwähnt wurde, ein an einen großen Baum genageltes Schild mit einem Datum als Beweis dafür, dass ein Vertreter des "Nederlandsch-Indischen Regeerings" dort gewesen war.[3]